
Aurora
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Programm
1. Erwachen
Arvo Pärt
Spiegel im Spiegel
Claude Debussy
Rêverie
György Ligeti
Musica Ricercata No. 7
2. Licht & Aufbruch
Franz Schubert
Notturno Es-Dur D. 897
Lili Boulanger
D’un matin de printemps
Philip Glass
Opening
3. Zukunft & Hoffnung
Leoš Janáček
Pohádka
Astor Piazzolla
Otoño Porteño
Invierno Porteño
Primavera Porteña
Verano Porteño
Ein neues Jahr beginnt – und mit ihm eine musikalische Reise in drei Bildern: Erwachen, Aufbruch und Hoffnung. Das Elysium Neujahrskonzert 2026 schlägt bewusst andere Töne an – jenseits von Walzerseligkeit und barockem Glanz. Stattdessen entsteht unter dem Titel Aurora ein poetisches Klangbild des Neuanfangs.
Mit Werken von Arvo Pärt, Debussy, Schubert, Lili Boulanger, Janáček und Piazzolla entfaltet sich eine spannende Dramaturgie: von der stillen Introspektion über erste Lichtstrahlen bis hin zu leidenschaftlicher, rhythmischer Energie. Musik, die nicht feiert, sondern fragt, öffnet und erzählt – fein nuanciert, modern gedacht und tief empfunden.
Das Konzert ist geprägt von Kammermusik in klarer, schlanker Besetzung – vorwiegend für Klaviertrio. Die Elysium Concerts laden mit diesem außergewöhnlichen Programm ein, den Jahresbeginn bewusst zu erleben: nicht als Routine, sondern als musikalischen Aufbruch in das noch Unbekannte.
Die deutsche klassische Pianistin Anjulie Chen ist eine aufstrebende junge Künstlerin, die sich einen Ruf als Musikerin mit einer „bewundernswerten musikalischen Sensibilität“ erarbeitet. Ihr Spiel wurde für seine „Subtilität, Eleganz und Wärme“ gelobt und ist „voll von Haltung, Eleganz und Feinsinnigkeit“.
Anjulie interessiert sich für eine große Bandbreite verschiedener Repertoires, widmet sich aber vor allem dem schubertschen und französischen Werk – eine Leidenschaft, die sie dazu verhalf, mit bedeutenden Künstlern wie Thomas Adés und Kirill Gerstein auf Einladung des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, Dame Imogen Cooper, Pascal Rogé und Dina Yoffe zusammenzuarbeiten. Sie wurde auch bereits zu zahlreichen renommierten Festivals eingeladen, wie dem International Musicians Seminar Prussia Cove, dem Oxford Piano Festival, dem Virtuoso&BelCanto Festival auf Einladung des Cellisten Adrian Brendel und dem ArtenetrA Festival großzügig gesponsert von der Matthiesen Foundation.
Zu ihren jüngsten Erfolgen gehören die Auserwählung als einzige Pianistin der Royal Academy of Music, um die Institution beim interkollegialen Sheepdrove Klavierwettbewerb in Großbritannien zu vertreten, sowie die Finalteilnahme am RAM Strings and Piano Duo Prize 2025 mit ihrer Duo-Partnerin und Bratschistin Xin He sowie die Veröffentlichung ihres Debütalbums mit Kammermusik von Igor Strawinsky in Zusammenarbeit mit der Dirigentin und Sopranistin Barbara Hannigan und der Royal Academy of Music und Juilliard School of Music unter Linn Records. Zu ihren weiteren Auszeichnungen zählen ihr erfolgreiches und von der Kritik hoch gelobtes Debüt als Solistin im Tokyo Bunka Kaikan im Rahmen des Beethoven Festivals 2021, sowie der Erwerb des dritten Preises beim Internationalen Klavierwettbewerb Lagny-sur-Marne 2019 und der zweite Platz beim RAM Strings and Piano Duo Prize 2022 mit ihrer Duo-Partnerin und Bratschistin Xin He.
Darüber hinaus ist Anjulie zweimalige Stipendiatin des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) und Stipendiatin des Help Musicians Postgraduate Award 2024, der sie während ihres Studiums großzügig unterstützt. Außerdem wurde sie mit dem Diploma of the Royal Academy of Music für eine herausragende Leistung in ihrem Master of Arts-Abschlusskonzert ausgezeichnet.
Beben ihrer Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin im In- und Ausland tritt Anjulie als Yehudi-Menuhin-Live-Music-Now-Stipendiatin auch gerne in sozialen Einrichtungen auf und ist Gründerin von SINNENWANDELN, einer Münchner Kulturinitiative, die sich für eine uneingeschränkte kulturelle Teilhabe unabhängig vom Einkommen einsetzt.
Neben der Musik ist sie auch als Fotografin tätig, wobei sie sich zunehmend auf Musiker*innen und Live-Auftritte konzentriert. Zu ihren jüngsten fotografischen Arbeiten gehören Projekte für die Nova Music Opera, das Spitalfields Music Festival, das Presteigne Festival, die Open Page Theatre Company und das Romsey Chamber Music Festival.
Die aus München stammende Anjulie Chen wurde durch ihre Mutter, die Pianistin Yumiko Yamamoto, schon früh in die Musik hineingeboren. Bis zu ihrem fünfzehnten Lebensjahr drückte sich ihre Leidenschaft für klassische Musik jedoch vor allem in einer professionellen Ballettausbildung aus. Als Privatschülerin von Roland Vogel, Bojana Nenadovic und Natalia Kalinichenko stand sie regelmäßig mit dem Bayerischen Staatsballett auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper in Produktionen wie „Dornröschen“, „Raymonda“ und „Le Corsaire“. Beim internationalen Ballettwettbewerb Tanzolymp Berlin erhielt sie ein Vollstipendium an der Goh Ballettakademie in Vancouver und machte auch in der zeitgenössischen Tanzszene auf sich aufmerksam. Das Werk „Remembering Peter Pan“ des spanischen Choreographen Ángel Rodríguez wurde ihr gewidmet. Aufgrund einer Verletzung im Jahr 2015 beendete Anjulie ihre professionelle Ballettausbildung und widmet sich seitdem dem Klavier.
Sie begann ihr Musikstudium zunächst an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Thomas Böckheler und wechselte zwei Jahre später nach London, um bei Prof. Colin Stone an der Royal Academy of Music zu studieren, wo sie ihren Bachelor of Music, Master of Arts sowie ihr Professional Diploma jeweils mit Auszeichnung abschloss.
Simon Luethy ist mehrfacher Gewinner sowohl nationaler als auch internationaler Wettbewerbe und konzertiert bereits regelmäßig europaweit sowie in den USA. Den Grand Prix und Publikumspreis erspielte er sich beim internationalen Wettbewerb „Young Paganini“. Weitere Preise gewann er unter anderem bei den internationalen Violinwettbewerben „Andrea Postacchini“, „Music Islands“ und „New York Artists Association“.
Zu den Highlights seiner letzten Spielzeiten gehören sein Debüt in der Carnegie Hall in New York, Auftritte im Herkulessaal der Münchner Residenz, im Gasteig in München, in der Berliner Philharmonie und der National Concert Hall in Dublin. 2021 ist seine Debüt- CD „Impressions“ mit der Pianistin Alexandra Troussova beim Label Genuin erschienen.
Simon Luethy wird regelmäßig zu international renommierten Musikfestivals eingeladen und musiziert mit Künstlern wie Enrico Pace, Benedict Klöckner, Razvan Popovichi, Kristóf Baráti, Kirill Troussov, István Várdai, Alexandra Troussova, Christoph Poppen, Marcelo Amaral und dem Apollon Musagète Quartett.
Simon Luethy konzertiert als Solist mit Orchestern wie der Südwestdeutschen Philharmonie, dem State Symphony Orchestra St. Petersburg, der Filharmonia Sudecka, dem Geringas Chamber Orchestra, dem Augsburger Kammerorchester und der Münchner Kammerphilharmonie Dacapo. Er arbeitet mit Dirigenten wie Eckart Manke, Georgios Balatsinos, Paweł Przytocki, Bernd-Georg Mettke, David Geringas, Zakhar Bron, Franz Schottky und Peter Bauer zusammen.
Der im Jahr 2000 in Augsburg geborene Geiger erhielt seinen ersten Unterricht bei Margret Niklas und Jorge Sutil. Seit 2012 studiert Simon Luethy bei Kirill Troussov und war vier Jahre Jungstudent bei Zakhar Bron. An der Hochschule für Musik und Theater München schloss er sein Studium bei Christoph Poppen ab und setzt nun sein Masterstudium bei Lena Neudauer fort.
Wichtige musikalische Impulse und Inspirationen erhält Simon Luethy darüber hinaus auch von Veronika Eberle und Erik Schumann. Mentoren seiner kammermusikalischen Aktivitäten sind das Quatuor Ébène, Dirk Mommertz vom Fauré Quartett und Silke Avenhaus.
Seit 2017 spielt Simon Luethy auf einer Violine von Nicola Gagliano (Neapel, 1765). Sie ist eine private Leihgabe.