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Nie wieder ist jetzt

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Programm

1. Prolog: Das Schweigen

Arvo Pärt

Fratres (Version für Violine und Klavier)

Lyrik: Kurzes Zitate von Überlebenden

2. Verfolgung und Gewalt

Gideon Klein 

Streichtrio (1944, Theresienstadt)

Hanns Eisler

Ernste Gesänge (Auswahl)

Lyrik von Paul Celan (Todesfuge/Auszüge aus Sprachgitter)

3. Exil und Widerstand

Kurt Weill

Je ne t’aime pas

Erwin Schulhoff 

Hot Sonata (für Altsaxophon und Klavier)

Lyrik: Briefauszüge aus dem Exil (z. B. Alma Mahler, Thomas Mann, Stefan Zweig)

4. Befreiung und Aufbruch

Dmitri Schostakowitsch 

Klaviertrio Nr. 2 e-Moll, op. 67 (IV. Satz)

Ludwig van Beethoven 

„Ode an die Freude“ (Arrangement)

Erlebe ein bewegendes Konzert zum Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus, das Musik, Wort und Projektion zu einem eindringlichen Gesamterlebnis verbindet.

Du wirst hineingeführt in Momente des Schweigens und der Trauer, hörst Stimmen aus Verfolgung, Exil und Widerstand und spürst, wie Kunst Geschichte lebendig macht. Werke von Arvo Pärt, Gideon Klein, Hanns Eisler, Kurt Weill, Erwin Schulhoff und Dmitri Schostakowitsch entfalten eine emotionale Spannweite von ergreifender Stille bis zu leidenschaftlichem Aufschrei. Ein neu interpretiertes Finale der „Ode an die Freude“ schenkt Hoffnung – getragen, nicht kitschig, und mit Blick auf unsere gemeinsame Verantwortung heute. Lass dich berühren, wachrütteln und ermutigen, Haltung zu zeigen – denn Erinnerung ist nur dann lebendig, wenn wir sie gemeinsam in die Gegenwart tragen.

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Simon Luethy ist mehrfacher Gewinner sowohl nationaler als auch internationaler Wettbewerbe und konzertiert bereits regelmäßig europaweit sowie in den USA. Den Grand Prix und Publikumspreis erspielte er sich beim internationalen Wettbewerb „Young Paganini“. Weitere Preise gewann er unter anderem bei den internationalen Violinwettbewerben „Andrea Postacchini“, „Music Islands“ und „New York Artists Association“.

Zu den Highlights seiner letzten Spielzeiten gehören sein Debüt in der Carnegie Hall in New York, Auftritte im Herkulessaal der Münchner Residenz, im Gasteig in München, in der Berliner Philharmonie und der National Concert Hall in Dublin. 2021 ist seine Debüt- CD „Impressions“ mit der Pianistin Alexandra Troussova beim Label Genuin erschienen.

Simon Luethy wird regelmäßig zu international renommierten Musikfestivals eingeladen und musiziert mit Künstlern wie Enrico Pace, Benedict Klöckner, Razvan Popovichi, Kristóf Baráti, Kirill Troussov, István Várdai, Alexandra Troussova, Christoph Poppen, Marcelo Amaral und dem Apollon Musagète Quartett.

Simon Luethy konzertiert als Solist mit Orchestern wie der Südwestdeutschen Philharmonie, dem State Symphony Orchestra St. Petersburg, der Filharmonia Sudecka, dem Geringas Chamber Orchestra, dem Augsburger Kammerorchester und der Münchner Kammerphilharmonie Dacapo. Er arbeitet mit Dirigenten wie Eckart Manke, Georgios Balatsinos, Paweł Przytocki, Bernd-Georg Mettke, David Geringas, Zakhar Bron, Franz Schottky und Peter Bauer zusammen.

Der im Jahr 2000 in Augsburg geborene Geiger erhielt seinen ersten Unterricht bei Margret Niklas und Jorge Sutil. Seit 2012 studiert Simon Luethy bei Kirill Troussov und war vier Jahre Jungstudent bei Zakhar Bron. An der Hochschule für Musik und Theater München schloss er sein Studium bei Christoph Poppen ab und setzt nun sein Masterstudium bei Lena Neudauer fort.

Wichtige musikalische Impulse und Inspirationen erhält Simon Luethy darüber hinaus auch von Veronika Eberle und Erik Schumann. Mentoren seiner kammermusikalischen Aktivitäten sind das Quatuor Ébène, Dirk Mommertz vom Fauré Quartett und Silke Avenhaus.

Seit 2017 spielt Simon Luethy auf einer Violine von Nicola Gagliano (Neapel, 1765). Sie ist eine private Leihgabe.

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