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Johannes Brahms (1833–1897)

Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll, op. 25

Komponiert
1861
Besetzung
Klavier, Violine, Viola, Violoncello
Dauer
ca. 40 Minuten

Über das Werk

Johannes Brahms vollendete sein erstes Klavierquartett 1861. Die Uraufführung spielte Clara Schumann am Klavier – sie war es auch, die ihn über Jahre in dieser Besetzung bestärkte.

Drei Sätze halten sich an das, was man von einem Kammermusikwerk erwartet. Der vierte tut es nicht: Das „Rondo alla Zingarese“ nimmt die ungarische Musik auf, die Brahms aus den Wiener Kaffeehäusern und von seinen Konzertreisen mit dem Geiger Eduard Reményi kannte. Es ist ein Kehraus von solcher Energie, dass er das ganze Werk nach hinten kippt – kaum ein anderes Kammermusikstück endet so.

Arnold Schönberg orchestrierte das Quartett 1937 für großes Orchester, weil ihm die Klavierstimme in den Konzertsälen zu oft zugedeckt wurde. Er nannte seine Fassung „Brahms‘ Fünfte“. Das Original für Klavier, Violine, Viola und Violoncello dauert rund vierzig Minuten.

Konzerte mit Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll, op. 25