Konzerte im Schloss Nymphenburg
Kammermusik im Johannissaal und im Hubertussaal — neun Konzerte in der Saison 2026/27
Elysium Concerts spielt im Schloss Nymphenburg in zwei Sälen: im Johannissaal, der in einem der ältesten Bauteile der Anlage liegt, und im Hubertussaal im Orangerietrakt. Beide sind keine Konzerthäuser, sondern Räume mit eigener Geschichte — der eine klein und hell mit Blick auf das Schlossrondell, der andere ein ehemaliger Theatersaal der Wittelsbacher.
In der Saison 2026/27 sind es neun Konzerte zwischen Oktober 2026 und Juli 2027, alle um 19:00 Uhr. Auf dieser Seite stehen die Termine, die Unterschiede zwischen den beiden Sälen, Anfahrt und Parken sowie die Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten erreichen.
Auf einen Blick
- Adresse
- Schloss Nymphenburg 1, 80638 München
- Unsere Säle
- Johannissaal (96 Plätze) und Hubertussaal (bis 392 Plätze)
- Saison 2026/27
- Neun Konzerte von Oktober 2026 bis Juli 2027
- Beginn
- 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
- Dauer
- Rund zwei Stunden inklusive Pause
- Karten
- Je nach Kategorie 20 bis 86 €, ermäßigt für unter 28-Jährige und Menschen mit Schwerbehinderung
- ÖPNV
- Tram 17 bis „Schloss Nymphenburg", Tram 16 bis Romanplatz (10 Min. Fußweg), Bus 51
- Parken
- Rund 450 kostenlose Parkplätze an der Schlossanlage
- Barrierefreiheit
- Beide Säle über Aufzug erreichbar — bitte vorab Kontakt aufnehmen
- Erbaut
- Ab 1664 (Hauptbau), Orangerietrakt mit Hubertussaal 1753–1757
- Veranstalter
- Elysium Concerts — Kammermusik-Reihe im Schloss Nymphenburg
Geschichte
Schloss Nymphenburg entstand ab 1664 als Geschenk des Kurfürsten Ferdinand Maria an seine Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen, anlässlich der Geburt des Thronfolgers Max Emanuel. Aus dem italienisch geprägten Sommerhaus wurde über ein Jahrhundert hinweg eine weitläufige Anlage mit Parterres, Kanälen und Nebengebäuden. Zwei davon sind für uns die wichtigsten.
Der Johannissaal liegt im sogenannten Johannis-Brunnturm, einem der ältesten Bauteile der gesamten Schlossanlage. Der Turm beherbergt bis heute das Pumpwerk für die große Fontäne im Schlossrondell — eine der ältesten noch betriebsfähigen Maschinenanlagen der Welt. Im 18. Jahrhundert wohnte hier vermutlich der kurfürstliche Brunnknecht, der die Anlage in Gang hielt. Seit 2007 wird der Saal im Obergeschoss für Veranstaltungen genutzt. Wer dort ein Konzert hört, sitzt also über einer Maschine, die seit dreihundert Jahren Wasser in den Himmel schickt.
Der Hubertussaal hat eine andere Herkunft. Kurfürst Max III. Joseph ließ zwischen 1753 und 1757 durch seinen Hofbaumeister Johann Baptist Gunezrhainer den Orangerietrakt errichten: unten zwei Orangeriesäle, in denen mindestens 250 Zitruspflanzen überwinterten, oben ein Fest- und Theatersaal als Ergänzung zum Steinernen Saal im Hauptbau. Seinen Namen verdankt er den Hubertusjagden — die erste Festlichkeit ist für den 3. November 1757 im Tagebuch des Grafen Preysing überliefert. Die Nähe von Orangerie und Festsaal war Absicht: Die blühenden Zitrusbäume waren beliebter Schmuck für die Tafel.
Akustik & Säle

Johannissaal — klein, hell, nah
Ein nahezu quadratischer Raum von 126 Quadratmetern (11,1 × 11,3 Meter) bei 6,5 Metern Höhe, mit Parkettboden und dimmbaren Pendelleuchten. Keine Stuckdecke, keine Deckengemälde — die Wirkung dieses Saals kommt nicht aus Ornament, sondern aus großen Fenstern mit Blick auf das weitläufige Schlossrondell und aus der Nähe zwischen Musikern und Publikum. Bei unseren Konzerten fasst er 96 Plätze. Wer in der letzten Reihe sitzt, ist immer noch nah genug, um das Atmen vor dem Einsatz zu hören.
Hubertussaal — der ehemalige Theatersaal
Mit 360 Quadratmetern (33,6 × 10,7 Meter) und ebenfalls 6,5 Metern Höhe der deutlich größere der beiden Säle. Hier gibt es den Prunk, den der Johannissaal nicht hat: Tafelparkett nach Versailler Art und große Glaslüster, deren Licht sich dimmen lässt. Die Fenster liegen an den Längsseiten und öffnen den Blick auf das Schloss und den Schlossplatz. In Reihenbestuhlung mit Bühne fasst der Saal bis zu 392 Personen — der Raum, in dem sieben unserer neun Konzerte der Saison 2026/27 stattfinden.
Welcher Saal es ist, steht bei jedem Konzert dabei. Beide sind über einen Aufzug stufenlos erreichbar; für den Johannissaal und für Rollstuhlplätze nehmen Sie bitte vorab Kontakt mit uns auf, dann richten wir alles ein.

Anfahrt
Mit der Tram: Die Linie 17 fährt direkt bis zur Haltestelle „Schloss Nymphenburg“; vom Hauptbahnhof dauert das rund 15 Minuten. Alternativ die Linie 16 bis Romanplatz, von dort sind es etwa zehn Minuten zu Fuß durch die Auffahrtsallee.
Mit Bus, U- und S-Bahn: Die Buslinie 51 hält ebenfalls an der Haltestelle „Schloss Nymphenburg“. Mit der U-Bahn bis Rotkreuzplatz und dort in die Tram umsteigen, mit der S-Bahn bis Laim und weiter mit dem Bus.
Mit dem Auto: An der Schlossanlage stehen rund 450 kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Sie sind an Konzertabenden gut ausgelastet — planen Sie etwas Zeit ein, dann finden Sie in aller Ruhe einen Platz.
Vor dem Konzert: Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr. Wer früher kommt, kann den Schlosspark davor noch ein Stück gehen — im Sommer lohnt sich das besonders.
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