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Dezember in Paris

Schloss Nymphenburg, Johanissaal

Dezember in Paris – klassisches Konzert im Schloss Nymphenburg München mit französischer Kammermusik

Ein Spaziergang durch das winterliche Paris: Mondlicht auf nassen Straßen, Musik aus einem Salonfenster und die stille Frage, was vom Jahr in uns nachklingt.

„Dezember in Paris“ ist ein Konzert über Erinnerung, Licht und Vergänglichkeit. Die Musik von Debussy, Ravel, Fauré, Chausson und Lili Boulanger öffnet verschiedene Räume eines Jahresrückblicks: flüchtige Bilder, funkelnde Spiegelungen, Sehnsucht und stille Melancholie. Paris wird dabei nicht nur zur Kulisse, sondern zum inneren Ort: eine Stadt zwischen Glanz und Nachdenklichkeit, zwischen Salon und nächtlicher Straße.

So entsteht ein Abend, der nicht laut Bilanz zieht, sondern leise nachfragt: Was hat uns berührt? Was mussten wir loslassen? Und was klingt weiter, wenn das Jahr zu Ende geht?

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Programm

Claude Debussy
Clair de lune

Gabriel Fauré
Élégie

Ernest Chausson
Poème

Lili Boulanger
D’un soir triste

Maurice Ravel
Jeux d’eau

Gabriel Faure
Klavierquintett Nr. 1 in D-Moll, op. 89

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Kei Solvang

Kei Solvang

Kei Solvang (Jahrgang 2002) wurde in Japan geboren und ist im Alter von fünf Jahren mit ihrer Familie nach Norwegen gezogen. Ihre pianistische Ausbildung bis zum Abschluss des Gymnasiums erhielt sie hauptsächlich in Bergen, wo sie auch vier Jahre an der „Prof. Jiri Hlinka Piano Academy“ teilnahm, mit u.a. dem weltbekannten Pianisten Leif Ove Andnes als Hauptmentor. Dann hat sie ihr Bachelorstudium in Kopenhagen beim Prof. Jens Elvekjær abgeschlossen.

Derzeit studiert sie ihr zweites Jahr des Masterstudiums, großzügig unterstützt vom „Dobloug Studiumsstipendium“, bei Prof. Silke Avenhaus an der Hochschule für Musik und Theater München. Solvang hat viele Preise sowohl in Norwegen als auch International gewonnen.

Sie spielt regelmäßig Konzerte in Norwegen als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin, oft im Konzertsaal des Edvard Grieg Museums in Troldhaugen,wo sie letzten Sommer 20 Solorecitals in einer Woche gegeben hat. Sie hat als Solistin mit Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Bergen, dem Symphonieorchester der Universität Oslo und dem Symphonieorchester der Universität Volda konzertiert. Bei dem Bergen Festspiel im Juni 2027 wird Solvang zusammen mit dem international preisgekrönten Streicherquartett „Opus 13“ Klavierquintett bei mehreren Konzerten geben.

Seit 2024 spielt Kei in einem Duo mit der Österreichischen Cellistin Sarah Moser, mit der sie den 2.Preis beim LFN International Chamber Music Competition in Italien und den 1.Preis beim Münchner Klavierwettbewerb (Kategorie Kammermusik) gewonnen hat. Solvang konzertiert auch oft mit ihrem Norwegischen Klaviertrio „Trio LYS“ in Norwegen und in Schweden.

Constantin Heise

Constantin Heise

Mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2026 zählt Constantin Heise zu den
vielversprechenden Cellisten seiner Generation. Zuvor wurde er bereits früh mit ersten
Preisen national und international ausgezeichnet und war 2022 Halbfinalist des Queen
Elisabeth Wettbewerbs. Er ist seit 2024 Stipendiat der Karajan-Akademie der Berliner
Philharmoniker.

Als Solist trat er bereits mit dem Beethovenorchester Bonn, dem Brandenburgischen
Staatsorchester Frankfurt, der Jenaer Philharmonie sowie dem Orchestre Royal de
Chambre de Wallonie auf. Seine Konzerttätigkeit führt ihn darüber hinaus zu
renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Verbier Festival,
dem Beethovenfest Bonn, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Krzyżowa
Music Festival.

Geboren 2001 in Frankfurt (Oder), erhielt Constantin Heise seinen ersten Cellounterricht
bei Moritz Kuhn. Er studierte bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik
Franz Liszt Weimar und setzt seine Ausbildung derzeit im Masterstudium bei Julian
Steckel an der Hochschule für Musik und Theater München fort. Weitere künstlerische
Impulse erhielt er unter anderem von David Geringas, Frans Helmerson, Jens-Peter
Maintz, Thomas Grossenbacher und Jérôme Pernoo.

Constantin Heise ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, der Studienstiftung
des deutschen Volkes sowie der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein. Er spielt
ein Cello von Jean Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1874.

Simon Luethy ist mehrfacher Gewinner sowohl nationaler als auch internationaler Wettbewerbe und konzertiert bereits regelmäßig europaweit sowie in den USA. Den Grand Prix und Publikumspreis erspielte er sich beim internationalen Wettbewerb „Young Paganini“. Weitere Preise gewann er unter anderem bei den internationalen Violinwettbewerben „Andrea Postacchini“, „Music Islands“ und „New York Artists Association“.

Zu den Highlights seiner letzten Spielzeiten gehören sein Debüt in der Carnegie Hall in New York, Auftritte im Herkulessaal der Münchner Residenz, im Gasteig in München, in der Berliner Philharmonie und der National Concert Hall in Dublin. 2021 ist seine Debüt- CD „Impressions“ mit der Pianistin Alexandra Troussova beim Label Genuin erschienen.

Simon Luethy wird regelmäßig zu international renommierten Musikfestivals eingeladen und musiziert mit Künstlern wie Enrico Pace, Benedict Klöckner, Razvan Popovichi, Kristóf Baráti, Kirill Troussov, István Várdai, Alexandra Troussova, Christoph Poppen, Marcelo Amaral und dem Apollon Musagète Quartett.

Simon Luethy konzertiert als Solist mit Orchestern wie der Südwestdeutschen Philharmonie, dem State Symphony Orchestra St. Petersburg, der Filharmonia Sudecka, dem Geringas Chamber Orchestra, dem Augsburger Kammerorchester und der Münchner Kammerphilharmonie Dacapo. Er arbeitet mit Dirigenten wie Eckart Manke, Georgios Balatsinos, Paweł Przytocki, Bernd-Georg Mettke, David Geringas, Zakhar Bron, Franz Schottky und Peter Bauer zusammen.

Der im Jahr 2000 in Augsburg geborene Geiger erhielt seinen ersten Unterricht bei Margret Niklas und Jorge Sutil. Seit 2012 studiert Simon Luethy bei Kirill Troussov und war vier Jahre Jungstudent bei Zakhar Bron. An der Hochschule für Musik und Theater München schloss er sein Studium bei Christoph Poppen ab und setzt nun sein Masterstudium bei Lena Neudauer fort.

Wichtige musikalische Impulse und Inspirationen erhält Simon Luethy darüber hinaus auch von Veronika Eberle und Erik Schumann. Mentoren seiner kammermusikalischen Aktivitäten sind das Quatuor Ébène, Dirk Mommertz vom Fauré Quartett und Silke Avenhaus.

Seit 2017 spielt Simon Luethy auf einer Violine von Nicola Gagliano (Neapel, 1765). Sie ist eine private Leihgabe.

Erik Maier wurde am 20.08.2006 in München als Kind einer Musikerfamilie geboren. Bereits im frühen Kindesalter zeigte sich seine musikalische Begabung. Ab seinem fünften Lebensjahr erhielt er Geigenunterricht bei Kirill Troussov.

Er wurde mehrfacher Preisträger bedeutender nationaler und internationaler Wettbewerben, darunter der 1. Preis bei der Hamburg International Music Competition, ein Sonderpreis beim Internationalen Wettbewerb Kloster Schöntal, den Sonderpreis der Münchner Konzertgesellschaft, mehrere erste Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ sowie der Preis der Deutschen Stiftung Musikleben, verbunden mit der Leihgabe einer Violine von Stefano Scarampella.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt er bei Meisterkursen, unter anderem an der Sommerakademie des Mozarteums, bei Valery Sokolov und an der Kronberg Academy.

Sein Debüt als Solist gab er im Künstlerhaus München mit der Kammerphilharmonie dacapo sowie in der Laeiszhalle in Hamburg. Im Wintersemester 2022 wurde er als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater München in die Klasse von Prof. Christoph Poppen und Pinchas Adt aufgenommen. Seit dem Wintersemester 2024 studiert er dort bei Prof. Julia Fischer.

Kairi Fuse wurde 1998 in Japan geboren und erhielt bereits im frühen Kindesalter Geigenunterricht. Er studierte zunächst Violine am Toho-Gakuen College of Music in Tokio bei Prof. Kumiko Eto und war parallel dazu an der Toho Orchestra Academy eingeschrieben.

Nach seinem Abschluss setzte er sein Studium ab September 2021 am Moskauer Konservatorium bei Prof. Sergey Kravchenko fort. Aufgrund der politischen Lage in Russland musste er dieses jedoch abbrechen. Auf Empfehlung von Prof. Ingolf Turban begann er stattdessen ein Bratschenstudium in Deutschland. Seit Herbst 2023 studierte er Viola im Bachelorstudiengang an der Hochschule für Musik und Theater München, zunächst bei Prof. Nils Mönkemeyer, ab Wintersemester 2025 bei Prof. Hariolf Schlichtig. Dort erhielt er zudem Unterricht u. a. in Kammermusik bei Prof. Rafaël Merlin, Prof. Dirk Mommertz und Prof. Silke Avenhaus.

Seinen Bachelor an der Hochschule für Musik und Theater München hat er abgeschlossen; seitdem setzt er sein Studium im Master fort, mit Hauptfach Bratsche bei Prof. Hariolf Schlichtig und Hauptfach Kammermusik beim Quatuor Ébène an derselben Hochschule.

In Japan wurde er mehrfach bei Violinwettbewerben ausgezeichnet; auch als Bratschist erhielt er einen ersten Preis bei einem Kammermusikwettbewerb. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen in insgesamt sechs Ländern teil und erhielt wichtige künstlerische Impulse von Ingolf Turban, Daniel Gaede, Zakhar Bron, Kim Kashkashian und Nobuko Imai. Derzeit ist er neben seinem Studium in Bayern sowie in anderen Regionen Deutschlands als Musiker aktiv. Er erhält Förderung durch die von Yehudi Menuhin gegründete Organisation „Live Music Now“ München.

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Häufige Fragen zum Konzert

Wann und wo findet das Konzert „Dezember in Paris“ statt?

„Dezember in Paris“ von Elysium Concerts findet am 4. Dezember 2026 um 19:00 Uhr im Johannissaal von Schloss Nymphenburg in München statt – ein stimmungsvoller Rahmen für einen winterlich-französischen Konzertabend.

Worum geht es beim Konzert „Dezember in Paris“?

„Dezember in Paris“ ist kein klassisches Weihnachtskonzert, sondern ein atmosphärischer Jahresausklang. Wie ein Spaziergang durch das winterliche Paris – vorbei an mondhellen Straßen, Lichtreflexen auf nassem Pflaster und den Fenstern warmer Salons – lädt dich der Abend ein nachzuspüren, was vom vergangenen Jahr nachklingt: das Schöne, das Schwere und eine feine Melancholie.

Welche Werke stehen bei „Dezember in Paris“ auf dem Programm?

Es erklingt französische Kammermusik voller Farbe und Sehnsucht: Debussys „Clair de lune“, Ravels funkelndes „Jeux d’eau“, Faurés elegische „Élégie“ und sein Klavierquintett Nr. 1, Chaussons sehnsüchtiges „Poème“ sowie Lili Boulangers „D’un soir triste“ – von impressionistischem Schimmer bis zur stillen Tiefe des Jahresendes.

Wer tritt bei „Dezember in Paris“ auf?

Es musizieren die Pianistin Kei Solvang, die Geiger Simon Luethy und Erik Maier, die Bratschistin Kairi Fuse und der Cellist Constantin Heise – in wechselnden kammermusikalischen Besetzungen, deren Zentrum Gabriel Faurés Klavierquintett bildet.

Wie bekomme ich Tickets für „Dezember in Paris“ in München?

Tickets erhältst du online über die Konzertseite von Elysium Concerts. Da der Johannissaal in Schloss Nymphenburg nur wenige Plätze bietet, lohnt sich eine frühzeitige Buchung für diesen winterlich-französischen Abend.

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