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Aurora

Schloss Nymphenburg, Hubertussaal

Simon Luethy, Haruka Ogawa und Hyejin Kim beim Konzert Aurora von Elysium Concerts im Schloss Nymphenburg

Ein neues Jahr beginnt – und mit ihm eine musikalische Reise in drei Bildern: Erwachen, Aufbruch und Hoffnung. Das Elysium Neujahrskonzert 2027 schlägt bewusst andere Töne an – jenseits von Walzerseligkeit und barockem Glanz. Stattdessen entsteht unter dem Titel Aurora ein poetisches Klangbild des Neuanfangs.

Mit Werken von Arvo Pärt, Debussy, Schubert, Lili Boulanger, Janáček und Piazzolla entfaltet sich eine spannende Dramaturgie: von der stillen Introspektion über erste Lichtstrahlen bis hin zu leidenschaftlicher, rhythmischer Energie. Musik, die nicht feiert, sondern fragt, öffnet und erzählt – fein nuanciert, modern gedacht und tief empfunden.

Das Konzert ist geprägt von Kammermusik in klarer, schlanker Besetzung – vorwiegend für Klaviertrio. Die Elysium Concerts laden mit diesem außergewöhnlichen Programm ein, den Jahresbeginn bewusst zu erleben: nicht als Routine, sondern als musikalischen Aufbruch in das noch Unbekannte.

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Programm

1. Erwachen

Arvo Pärt
Spiegel im Spiegel

Claude Debussy
Rêverie

György Ligeti
Musica Ricercata No. 7

2. Licht & Aufbruch

Franz Schubert
Notturno Es-Dur D. 897

Lili Boulanger
D’un matin de printemps

Philip Glass
Opening

3. Zukunft & Hoffnung

Leoš Janáček
Pohádka

Astor Piazzolla
Otoño Porteño
Invierno Porteño
Primavera Porteña
Verano Porteño

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Haruka Ogawa wurde 2002 in Japan geboren und begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel. Sie erhielt ihre erste musikalische Ausbildung bei Masako Honda und Ari Kani in Tokio. Nach dem Abschluss der Metropolitan Senior High School of Fine Arts in Tokio im Jahr 2020 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Michael Schäfer, wo sie 2024 ihren Bachelor mit Bestnote abschloss und seitdem im Masterstudium fortsetzt.

Darüber hinaus studiert sie Kammermusik bei Prof. Dirk Mommertz und Prof. Silke Avenhaus sowie Liedgestaltung bei Prof. Rudi Spring. Meisterkurse bei Prof. Antti Siirala, Prof. Janina Fialkowska und Prof. Katharina Treutler ergänzen ihre Ausbildung.

Konzertauftritte führten sie u. a. 2025 nach Tokio (Solorezital) sowie in den Johannissaal von Schloss Nymphenburg, München. Sie ist Preisträgerin des 2. Preises beim VIII. Internationalen Ferenc-Liszt-Klavierwettbewerb in Budapest (2025) und Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V.

Simon Luethy ist mehrfacher Gewinner sowohl nationaler als auch internationaler Wettbewerbe und konzertiert bereits regelmäßig europaweit sowie in den USA. Den Grand Prix und Publikumspreis erspielte er sich beim internationalen Wettbewerb „Young Paganini“. Weitere Preise gewann er unter anderem bei den internationalen Violinwettbewerben „Andrea Postacchini“, „Music Islands“ und „New York Artists Association“.

Zu den Highlights seiner letzten Spielzeiten gehören sein Debüt in der Carnegie Hall in New York, Auftritte im Herkulessaal der Münchner Residenz, im Gasteig in München, in der Berliner Philharmonie und der National Concert Hall in Dublin. 2021 ist seine Debüt- CD „Impressions“ mit der Pianistin Alexandra Troussova beim Label Genuin erschienen.

Simon Luethy wird regelmäßig zu international renommierten Musikfestivals eingeladen und musiziert mit Künstlern wie Enrico Pace, Benedict Klöckner, Razvan Popovichi, Kristóf Baráti, Kirill Troussov, István Várdai, Alexandra Troussova, Christoph Poppen, Marcelo Amaral und dem Apollon Musagète Quartett.

Simon Luethy konzertiert als Solist mit Orchestern wie der Südwestdeutschen Philharmonie, dem State Symphony Orchestra St. Petersburg, der Filharmonia Sudecka, dem Geringas Chamber Orchestra, dem Augsburger Kammerorchester und der Münchner Kammerphilharmonie Dacapo. Er arbeitet mit Dirigenten wie Eckart Manke, Georgios Balatsinos, Paweł Przytocki, Bernd-Georg Mettke, David Geringas, Zakhar Bron, Franz Schottky und Peter Bauer zusammen.

Der im Jahr 2000 in Augsburg geborene Geiger erhielt seinen ersten Unterricht bei Margret Niklas und Jorge Sutil. Seit 2012 studiert Simon Luethy bei Kirill Troussov und war vier Jahre Jungstudent bei Zakhar Bron. An der Hochschule für Musik und Theater München schloss er sein Studium bei Christoph Poppen ab und setzt nun sein Masterstudium bei Lena Neudauer fort.

Wichtige musikalische Impulse und Inspirationen erhält Simon Luethy darüber hinaus auch von Veronika Eberle und Erik Schumann. Mentoren seiner kammermusikalischen Aktivitäten sind das Quatuor Ébène, Dirk Mommertz vom Fauré Quartett und Silke Avenhaus.

Seit 2017 spielt Simon Luethy auf einer Violine von Nicola Gagliano (Neapel, 1765). Sie ist eine private Leihgabe.

Hyejin Kim

Hyejin Kim

„So innig, farbig und ausdrucksstark, sie spricht durch die Musik!“ wird das Spiel der Cellistin Hyejin Kim beschrieben.

Hyejin Kim wurde 1998 in Seoul geboren und mit 10 Jahren fing sie an, Violoncello zu lernen. Sie absolvierte ihren Bachelor an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Wen-Sinn Yang. Zurzeit studiert sie im Master in der Klasse von Prof. Julian Steckel an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2023 ist sie Akademistin des Konzerthausorchester Berlin. Weitere musikalische Impulse erhielt sie auf Meisterkursen u.a. von Peter Bruns, Jens-Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Wolfgang Boettcher, Frans Helmerson.

Ihr künstlerisches Schaffen wurde bei zahlreichen internationalen Wettbewerben wie dem ARD Wettbewerb und der Osaka International Competition ausgezeichnet. Im Jahr 2018 erhielt sie den Sonderpreis für die beste Interpretation von ‚Arpeggione‘ Sonate von F. Schubert beim Aram Khachaturian Internationalen Wettbewerb.

Hyejin trat in unterschiedlichen Festivals wie z. B. „Stars & Rising Stars“ in München, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Musiktage Feldafing, Spiekeroog Cello Festival, “Tage der Kammermusik” an der HMTM München und Cello Biennale Amsterdam auf. Als Solistin trat sie mit dem Seoul Arts High School Symphony Orchestra im Seoul Arts Center sowie mit dem Seungnam Philharmonic Orchestra, Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim und Hochschulsinfonieorchester der Hochschule für Musik und Theater München auf.

Seit 2021 ist sie Stipendiatin bei „Yehudi Menuhin – Live Music Now“ München.

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Häufige Fragen zum Konzert

Worum geht es beim Neujahrskonzert „Aurora“ 2027?

„Aurora“ – die Morgenröte – steht für den Moment, in dem ein neues Jahr erwacht. Das Elysium-Neujahrskonzert am 22. Januar 2027 versteht den Jahresbeginn nicht als Routine, sondern als bewussten Aufbruch: weg von Walzerseligkeit und barockem Glanz, hin zu einem poetischen Klangbild des Neuanfangs. In drei Bildern folgt der Abend dem inneren Weg ins neue Jahr – vom stillen Erwachen über die Aufbruchsstimmung und die ersten Pläne bis hin zu Hoffnung und Zukunft. Es ist Musik, die nicht feiert, sondern fragt, öffnet und erzählt – fein nuanciert, modern gedacht und tief empfunden.

Was bedeuten die drei Bilder „Erwachen“, „Licht & Aufbruch“ und „Zukunft & Hoffnung“?

Die drei Kapitel erzählen den Bogen eines neuen Jahres. „Erwachen“ beginnt in stiller Introspektion – wie der erste Morgen des Jahres, in dem noch alles offen ist (Arvo Pärt, Debussy, Ligeti). „Licht & Aufbruch“ bringt die ersten Lichtstrahlen und die Aufbruchsstimmung: den Mut, Pläne zu fassen und loszugehen (Schubert, Lili Boulanger, Philip Glass). „Zukunft & Hoffnung“ mündet schließlich in leidenschaftliche, rhythmische Energie – der Blick nach vorn, voller Vorfreude auf das noch Unbekannte (Janáček, Piazzolla). So wird der Abend zu einem musikalischen Jahresauftakt, der Schritt für Schritt vom Innehalten ins Aufbrechen führt.

Welche Werke stehen beim Konzert „Aurora“ auf dem Programm?

Das Programm erzählt in drei Bildern: „Erwachen“ mit Arvo Pärts „Spiegel im Spiegel“, Debussys „Rêverie“ und Ligetis „Musica Ricercata No. 7“; „Licht & Aufbruch“ mit Schuberts Notturno Es-Dur D. 897, Lili Boulangers „D’un matin de printemps“ und Philip Glass’ „Opening“; „Zukunft & Hoffnung“ mit Janáčeks „Pohádka“ und Astor Piazzollas vier „Estaciones Porteñas“ (Otoño, Invierno, Primavera und Verano Porteño) – ein Bogen von stiller Introspektion bis zu tänzerisch-rhythmischer Energie.

Wann und wo findet „Aurora“ statt – und wer spielt?

„Aurora“ findet am 22. Januar 2027 um 19:00 Uhr im Hubertussaal von Schloss Nymphenburg in München statt. Es musiziert ein Klaviertrio in klarer, schlanker Besetzung: Haruka Ogawa am Klavier, Simon Luethy an der Violine und Hyejin Kim am Violoncello.

Wie bekomme ich Tickets für das Neujahrskonzert „Aurora“ in München?

Tickets erhältst du online über die Konzertseite von Elysium Concerts. Da der Hubertussaal in Schloss Nymphenburg nur begrenzt Plätze bietet, lohnt sich eine frühzeitige Buchung – ein stimmungsvoller, bewusst gestalteter Start ins neue Jahr im intimen Rahmen.

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