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Groove

Schloss Nymphenburg, Hubertussaal

Konzert Groove von Elysium Concerts – klassische Musik in München mit jungen Musikerinnen und Musikern

Unser Konzert „Groove“ nimmt dich mit auf eine klangliche Reise quer durch den Kontinent: von barocken Tanzsälen über das Wien der Klassik bis hin zu den pulsierenden Rhythmen des 20. Jahrhunderts. Bekannte Meisterwerke wie Mozarts 40. Sinfonie, Beethovens 7., Bartóks Rumänische Volkstänze oder Ravels jazzinspirierte Violinsonate erscheinen in völlig neuem Licht: überraschend arrangiert, farbenreich und voller Energie.

Du erlebst, wie Vivaldis „La Folia“, Schostakowitschs berühmter Walzer oder Montis Csárdás in Bewegung geraten – mal mit kammermusikalischer Feinheit, mal mit orchestraler Wucht und groovender Power. Die ungewöhnliche Besetzung aus Streichquartett, Klavier, Klarinette und Percussion verbindet Präzision mit Spielfreude und lässt Grenzen zwischen Epochen, Stilen und Genres verschwimmen.

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Programm

Jean-Phillippe Rameau
Danse des sauvages (Arrangement)

Antonio Vivaldi
La Follia (Arrangement)

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 40, 1. Satz (Arrangement)

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7, 2. Satz (Arrangement)

Bela Bartok
Rumämische Tänze (Arrangement)

Dimitri Schostakovich
Jazz Suite no. 2: VI. Waltz 2 (Arrangement)

Vittorio Monti
Czardas (Arrangement)

Maurice Ravel
Sonate für Violine und Klavier Vr. 2

Karl Jenkins
Palladio (Arrangement)

Carlos Gardel
Por Una Cabeza (Arrangement)

Sergej Prokofiev
Romeo und Juliet: Dance of the knights (Arrangement)

Edward Grieg
In der Halle des Bergkönigs

Antonin Dvorak
Sinfonie Nr. 9 (Ausschnitt)

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Das Ensemble

Das Ensemble von „Groove“ besteht aus sechs jungen, international renommierten Musiker:innen, die mit Leidenschaft und Virtuosität klassische Musik in München neu erlebbar machen. Gemeinsam bringen sie solistische Brillanz, kammermusikalische Sensibilität und rhythmische Energie auf die Bühne – ein Konzept, das perfekt zur kuratierten Konzertreihe „Elysium Concerts“ passt.

Simon Luethy – Violine: Der 2000 in Augsburg geborene Geiger ist vielfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der „Young Paganini“‑Wettbewerb sowie die Wettbewerbe „Andrea Postacchini“, „Music Islands“ und „New York Artists Association“. Zu den Höhepunkten seiner letzten Spielzeiten zählen sein Debüt in der Carnegie Hall in New York und Auftritte im Herkulessaal der Münchner Residenz, im Gasteig München, in der Berliner Philharmonie und in der National Concert Hall in Dublin. 2021 erschien seine Debüt‑CD „Impressions“ beim Label Genuin. Luethy konzertiert als Solist mit Orchestern wie der Südwestdeutschen Philharmonie, der Münchner Kammerphilharmonie dacapo und dem State Symphony Orchestra St. Petersburg; er studierte u. a. bei Kirill Troussov, Christoph Poppen und Lena Neudauer und spielt auf einer Nicola‑Gagliano‑Violine von 1765.

Erik Maier – Violine: Der 2006 in München geborene Erik Maier erhielt bereits mit fünf Jahren Geigenunterricht bei Kirill Troussov. Er wurde mehrfacher Preisträger bedeutender Wettbewerbe, darunter der erste Preis bei der Hamburg International Music Competition, der Sonderpreis beim Wettbewerb Kloster Schöntal, mehrere erste Bundespreise bei „Jugend musiziert“ und der Preis der Deutschen Stiftung Musikleben. Künstlerische Impulse sammelte er bei Meisterkursen u. a. am Mozarteum Salzburg und an der Kronberg Academy. Sein Debüt als Solist gab er im Münchner Künstlerhaus sowie in der Laeiszhalle Hamburg. Seit 2022 ist er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Christoph Poppen und Pinchas Adt und studiert seit 2024 bei Prof. Julia Fischer.

Carla Guillén García – Viola: Die 1999 in Madrid geborene Bratschistin gewann zahlreiche Wettbewerbe, darunter den Mainake‑Preis der Asociación Promúsica de Málaga, den César‑Uceda‑Wettbewerb für junge Interpreten, die David‑Russell‑Preise, den Intercentros‑Melómano‑Wettbewerb und den „Concurso Internacional de Viola Villa de Llanes“. Ihre künstlerische Laufbahn umfasst Auftritte bei internationalen Festivals wie dem Schleswig‑Holstein‑Musikfestival, dem Chamber‑Fest München, dem Rostock Sommercampus und dem International Musicians Seminar Prussia Cove. Sie musizierte mit renommierten Künstler:innen wie Julia Fischer, Nils Mönkemeyer, Reto Bieri und Lena Neudauer. Als Solistin debütierte sie 2015 mit Hummels Fantasie für Viola und Orchester und trat mit Orchestern wie der Norddeutschen Philharmonie Rostock, Promúsica de Málaga und den Munich Classical Players auf. Guillén García begann mit vier Jahren Geige zu spielen, wechselte 2006 zur Bratsche und schloss ihre berufsvorbereitende Ausbildung mit 16 Jahren mit Bestnote ab. Nach ihrem Studium in Madrid setzt sie derzeit ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Nils Mönkemeyer fort.

Kokoro Ryu – Violoncello: Die in Tokio geborene Cellistin begann mit vier Jahren Klavier und mit neun Jahren Violoncello zu spielen. 2023 erhielt sie den Antonio‑Meneses‑Preis und gewann den Student Music Concours of Japan. Sie war Schülerin der Purcell School for Young Musicians in London und wurde mit zwölf Jahren aufgenommen; zwei Jahre später uraufführte sie Oliver Knussens Klavierquartett „Upon One Note“ in der Elizabeth Hall. Zurück in Tokio erhielt sie den New Artist Award der Tokyo International Association of Art sowie ein Vollstipendium dieser Vereinigung und des STROAN‑Projekts der Salamanca Hall. Ihr Solodebüt gab sie im Herkulessaal in München mit den Jungen Münchner Philharmonikern und sie trat auch mit mehreren japanischen Orchestern auf. Ryu ist Mitglied von Live Music Now München, der Ozawa International Chamber Music Academy, des Asian Youth Orchestra und Solocellistin des Junior Philharmonic Orchestra. Sie hat mit Musiker:innen wie Oliver Herbert, Federico Agostini und Ayana Tsuji gearbeitet und bei Professoren wie Wen‑Sinn Yang, Kenji Nakagi und Masaharu Kanda studiert.

Haruka Ogawa – Klavier: Haruka Ogawa, 2002 in Japan geboren, erhielt ihren ersten Unterricht bei Masako Honda und Ari Kani und begann mit drei Jahren zu spielen. Nach ihrem Schulabschluss in Tokio 2020 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Michael Schäfer; 2024 schloss sie den Bachelor mit Bestnote ab und setzt seitdem ihr Masterstudium fort. Zusätzlich studiert sie Kammermusik bei Prof. Dirk Mommertz und Prof. Silke Avenhaus sowie Liedgestaltung bei Prof. Rudi Spring; Meisterkurse bei Antti Siirala, Janina Fialkowska und Katharina Treutler ergänzen ihre Ausbildung. Konzerte führten sie 2025 zu einem Solorezital nach Tokio und in den Johannissaal von Schloss Nymphenburg in München. Sie gewann den 2. Preis beim VIII. Internationalen Ferenc‑Liszt‑Klavierwettbewerb in Budapest 2025 und ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now München e. V..

Valeriia Makarova – Klarinette: Die 2003 in Ternopil (Ukraine) geborene Klarinettistin erhielt ihre Ausbildung an der spezialisierten Musikmittelschule in Kiew und setzte ihr Studium an der National Music Academy of Ukraine fort, bevor sie 2023 an die Hochschule für Musik und Theater München wechselte. Sie ist Stipendiatin des Förderprogramms „Live Music Now“ und des Deutschlandstipendiums, besucht Meisterkurse u. a. bei Nicolas Baldeyrou und Dominic Desautels und gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe, darunter der ukrainische Wettbewerb für Holz‑ und Schlaginstrumente (1. Preis), der internationale Wettbewerb „Sunny Clarinets“ (1. Preis) und der Wettbewerb „Voice of the Country“ (Grand Prix). Als Solistin trat sie mit dem Rundfunkorchester Kiew (Rigoletto‑Fantasie von Luigi Bassi), dem Nationalen Holzbläserorchester der Ukraine und dem Orchester der Musikmittelschule Kiew auf. Sie sammelt Erfahrungen als freie Orchestermusikerin, u. a. bei der Münchner Kammerphilharmonie DaCapo und Opera Augusta.

Diese vielfältigen Lebensläufe verbinden sich im Ensemble von „Groove“ zu einem farbenreichen Klangkörper, der Klassiktradition, Virtuosität und junge Energie vereint. Das Programm von „Groove“ ist darauf ausgelegt, den rhythmischen Puls der Musik herauszuarbeiten: Streicher, Klavier, Klarinette und Schlagwerk erzeugen vom barocken Tanz bis zum modernen Groove eine spannende Dramaturgie. Die Künstler:innen bringen unterschiedliche kulturelle Wurzeln, internationale Ausbildungen und Erfahrungen in renommierten Wettbewerben und Orchestern ein – dadurch entsteht ein lebendiger Dialog auf der Bühne.

Die Kombination aus etablierten Preisträger:innen und aufstrebenden Talenten macht „Groove“ zu einem Erlebnis für alle, die klassische Musik in München auf eine neue, persönliche Weise entdecken möchten. Mit ihrer frischen Interpretation, der direkten Ansprache des Publikums und einem abwechslungsreichen Programm positioniert sich das Ensemble zugleich als Botschafter für klassische Konzerte in München: ein Konzertabend voller Persönlichkeit, Spielfreude und kraftvoller Emotionen – kurz: „klassische Musik München“ mit Groove.

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Häufige Fragen zum Konzert

Was war die Idee hinter „Groove“?

Das Konzept des Abends ist eine „klangliche Reise quer durch den Kontinent“, die den rhythmischen Faden von der Barockzeit bis ins 20. Jahrhundert nachzeichnet . Bekannte Meisterwerke wie Vivaldis „La Folia“, Mozarts 40. Sinfonie, Beethovens 7., Bartóks „Rumänische Volkstänze“ oder Ravels jazzinspirierte Violinsonate erscheinen in kammermusikalischen Arrangements „überraschend, farbenreich und voller Energie“ . Die ungewöhnliche Besetzung aus Streichquartett, Klavier, Klarinette und Percussion legt den Schwerpunkt auf Groove und rhythmische Präzision . Dadurch eignet sich der Abend sowohl für erfahrene Klassik‑Hörer:innen als auch für Neulinge, die klassische Musik in München einmal „ganz anders“ erleben möchten.

Welche Werke werden im Konzert gespielt?

Das Programm setzt sich aus Arrangements berühmter Orchestermusik und virtuoser Kammermusik zusammen. Zu hören sind u. a. Rameaus „Danse des sauvages“, Vivaldis „La Follia“, der erste Satz aus Mozarts 40. Sinfonie, der zweite Satz aus Beethovens 7. Sinfonie, Bartóks „Rumänische Tänze“ und der Walzer 2 aus Schostakowitschs Jazz‑Suite Nr. 2 . Hinzu kommen Vittorio Montis Czárdás, Ravels Violinsonate Nr. 2, Karl Jenkins’ „Palladio“, Carlos Gardels Tango „Por una cabeza“, Prokofjews „Dance of the Knights“, Griegs „In der Halle des Bergkönigs“ und ein Ausschnitt aus Dvořáks 9. Sinfonie . Diese Mischung aus barocker Tanzmusik, klassischer Sinfonik, folkloristischen Tänzen und jazzinspirierten Stücken sorgt für Abwechslung und lädt zum Mitwippen ein.

Wer wirkt mit und wie ist das Ensemble besetzt?

Das Ensemble besteht aus jungen, international erfolgreichen Musiker:innen: Simon Luethy (Violine I), Erik Maier (Violine II), Carla Guillén García (Viola), Kokoro Ryu (Cello), Haruka Ogawa (Klavier) und Bernardo Bertamini (Klarinette). Für die Schlagwerk‑Partien wird ein Gastmusiker hinzugezogen . Zusammen bilden sie ein farbenreiches Kammerensemble, das die Arrangements mit Präzision, Spielfreude und viel Groove zum Leben erweckt .

Wie lange dauert das Konzert und wann ist Einlass?

Elysium‑Konzerte beginnen in der Regel um 19:00 Uhr, der Einlass ist ab 18:30 Uhr. Die Dauer beträgt mit Pause ungefähr zwei Stunden  . Planen Sie also etwa 120 Minuten für das gesamte Erlebnis ein, inklusive einer Pause, in der Sie bei einem Getränk die barocke Atmosphäre des Schlosses genießen können.

Ist das Konzert für Klassik‑Neulinge geeignet?

Ja. „Groove“ möchte klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen. Die Arrangements holen den „rhythmischen Faden“ der europäischen Musikgeschichte heraus und präsentieren vertraute Werke in neuem Licht . Durch die Mischung aus barocken Tänzen, Sinfoniesätzen und jazzigen Elementen sowie die ungewöhnliche Ensemble‑Besetzung  können auch Zuhörer:innen ohne Vorkenntnisse die Energie und Vielfalt klassischer Musik entdecken.

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