Dein Abend im Schloss Nymphenburg

Im Volkston

· 19:00 Uhr

Schloss Nymphenburg, Hubertussaal

Tickets & Preise
Die vier Musikerinnen des Polymnia Quartetts

Die Idee hinter dem Abend

Warum fühlt sich manche Musik sofort vertraut an?

Die vier Musikerinnen des Polymnia Quartetts
Das Polymnia Quartett.

Zum Abschluss erklingt Brahms’ erstes Klavierquartett. Auf gesangliche und nachdenkliche Momente folgt ein Finale voller ungarisch geprägter Tanzrhythmen. Ein Abend zum Zurücklehnen und Mitfühlen – bis die Musik dich kaum noch stillsitzen lässt.

Du brauchst die Werke nicht zu kennen. Persönliche Einführungen geben dir einen Einstieg in die Musik – und dann darfst du dich von den vier Stimmen mitnehmen lassen.

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Musik & Künstler

Vom leisen Lied zum wilden Tanz.

Manche Melodien fühlen sich schon beim ersten Hören vertraut an. „Im Volkston“ lädt dich ein, dieser Nähe nachzuspüren: mit Musik, die singt, ins Schwärmen gerät und dich schließlich mit ihrem Rhythmus mitnimmt.

Das Polymnia Quartett verbindet drei romantische Klangwelten. Josef Suks Klavierquartett eröffnet den Abend mit Wärme und jugendlicher Energie. In Ernő Dohnányis Quartett kannst du ein frühes Werk des ungarischen Komponisten entdecken – mit viel Raum für das Zusammenspiel von Klavier und Streichern.

Dein Programm

Josef Suk
Klavierquartett in a-Moll, op. 1

Ernő Dohnányi
Klavierquartett in fis-Moll

Johannes Brahms
Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll, op. 25

Für dich auf der Bühne

Polymnia Quartett

Das Polymnia Quartett begleitet dich durch diesen Abend: von Suks gesanglichen Melodien bis zum temperamentvollen Brahms-Finale. Persönliche Einführungen bringen dir die drei Werke näher.

Mehr über die Künstler
Anjulie Chen

Anjulie Chen

Anjulie Chen gilt als eine der vielversprechenden jungen Pianistinnen ihrer Generation und etabliert sich zunehmend als Musikerin von „bewundernswerter musikalischer Sensibilität“. Ihr Spiel wird für seine „Subtilität, Stilsicherheit und Wärme“ gelobt und als „Eleganz und Ausdruck“ beschrieben.

Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen Auftritte beim Chiltern Arts Festival und beim Schiermonnikoog Chamber Music Festival sowie Konzertauftritte als Solistin mit dem Blaze Ensemble und dem Bushey Symphony Orchestra. Weitere Engagements umfassen ihr Münchner Debüt im Irenensaal sowie kammermusikalische Zusammenarbeiten mit den Stimmführern des Münchner Rundfunkorchester.

Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen die Veröffentlichung ihres Debütalbums mit Kammermusikwerken von Igor Stravinsky bei Linn Records in Zusammenarbeit mit der Dirigentin und Sopranistin Barbara Hannigan, der Royal Academy of Music und der Juilliard School, sowie die Auswahl als einzige Pianistin der Royal Academy of Music für den hochschulübergreifenden Sheepdrove Music Competition in Großbritannien. Zudem gab sie ihr von der Kritik gefeiertes Solodebüt in der Tokyo Bunka Kaikan im Rahmen des Beethoven Festival 2021, war Halbfinalistin beim Birmingham International Piano Competition 2022 und gewann den dritten Preis beim Lagny-sur-Marne International Piano Competition 2019.

Anjulie Chen widmet sich einem breit gefächerten Repertoire, fühlt sich jedoch besonders der Musik Franz Schuberts und der französischen Klavierliteratur verbunden. Diese künstlerische Ausrichtung führte zur Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten wie Anne Queffélec, Thomas Adès, Kirill Gerstein, Imogen Cooper, Pascal Rogé und Dina Yoffe auf Einladung des Bavarian Radio Symphony Orchestra. Sie wurde zu zahlreichen renommierten Festivals eingeladen, darunter das International Musicians Seminar Prussia Cove, das Virtuoso & Bel Canto Festival auf Einladung des Cellisten Adrian Brendel sowie das ArtenetrA Festival, gefördert durch die Matthiesen Foundation.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Anjulie Chen intensiv der Kammermusik und entwickelt dabei einen besonderen Schwerpunkt im Bratschenrepertoire. Als Mitglied des CHESA Duo mit der Bratschistin Xin He erhielt sie musikalische Impulse von führenden Bratschistinnen und Bratschisten wie Tabea Zimmermann, Timothy Ridout, Lawrence Power, Garth Knox und Martin Outram.

Darüber hinaus ist sie zweifache Stipendiatin des Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) sowie Trägerin des Help Musicians Postgraduate Award 2024, der ihr Studium maßgeblich unterstützte. Für ihre herausragende Leistung im Masterabschlusskonzert wurde ihr außerdem das Diploma der Royal Academy of Music verliehen.

Sofiko Tchumburidze

Sofiko Tchumburidze

Sofiko Tchumburidze wurde in Mersin in der Türkei in eine georgische Musikerfamilie hineingeboren und ist eine vielseitige Violinistin, die gleichermaßen als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin tätig ist. Ihr Repertoire umfasst sowohl moderne Violine als auch Barockvioline.

Als Solistin trat sie unter anderem mit dem Presidential Symphony Orchestra of the Republic of Türkiye, dem Bursa Regional State Symphony Orchestra, dem Eskişehir Symphony Orchestra sowie dem Antalya State Symphony Orchestra auf. Als leidenschaftliche Kammermusikerin konzertierte sie gemeinsam mit herausragenden Künstlern wie Maxim Vengerov im Zorlu PSM, mit Julia Fischer sowie mit Avi Avital und dem renommierten Rustavi Ensemble beim Georgien-Festival in Schloss Elmau. Weitere Einladungen führten sie unter anderem zu den Salzburg Festival, dem Tsinandali Festival sowie dem Semmering International Summer Festival.

Ihre Konzerte wurden vom Bayerischer Rundfunk übertragen. 2024 veröffentlichte sie ihre Debüt-CD mit dem Mozarteum Orchestra Salzburg unter der Leitung von Howard Griffiths bei Alpha Classics.

Seit 2022 ist sie Mitglied des West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim und konzertierte mit dem Orchester in bedeutenden europäischen Musikzentren wie Berlin, Salzburg, Luzern, Köln und Ljubljana. Beim Georgien- Festival in Schloss Elmau arbeitete sie zudem erneut mit Avi Avital und dem Rustavi Ensemble zusammen.

Zu ihren Auszeichnungen zählen erste Preise beim Gülden Turalı National Young Musicians Violin Competition sowie beim Ana Chumachenco Competition. Darüber hinaus gewann sie mit ihrem Klaviertrio den ersten Preis beim 3. Nationalen Kammermusikwettbewerb der Türkei und wurde mit dem Meriç-Soylu-Preis der Konzertreihe İş Sanat Parlayan Yıldızlar ausgezeichnet.

Ihren ersten Violinunterricht erhielt Sofiko Tchumburidze im Alter von sechs Jahren bei ihrer Mutter Lily Tchumburidze am Staatskonservatorium der Universität Mersin. Seit 2018 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater München zunächst bei Lena Neudauer und anschließend bei Julia Fischer, in deren Klasse sie derzeit ihr Masterstudium absolviert. Zusätzlich studiert sie Barockvioline bei Mary Utiger. Weitere musikalische Impulse erhielt sie durch die Zusammenarbeit und Meisterkurse mit renommierten Künstlerpersönlichkeiten wie Dora Schwarzberg, Pierre Amoyal, Dimitri Sitkovetsky, Mayumi Hirasaki und Cihat Aşkın.

Sofiko Tchumburidze ist Stipendiatin von ÇEV Sanat und spielt derzeit eine seltene Lorenzo-Ventapane Violine aus dem Jahr 1890, die ihr im Rahmen des Musikinstrumentenfonds-Wettbewerbs 2024 der Deutsche Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wurde.

Riko Eto

Riko Eto

Die aus Japan stammende Riko Eto ist eine junge, aufstrebende Bratschistin und etabliert sich zunehmend als vielseitige Musikerin auf internationaler Ebene – sowohl solistisch als auch als rege Kammermusikerin.

Sie wurde bereits zu zahlreichen renommierten Festivals eingeladen, darunter das Open Chamber Music Festival in Prussia Cove, die Kronberg Academy, die Lac Léman Music Masterclasses, die Villars Academy sowie das Schiermonnikoog Kammermusikfestival, das Argerich Music Festival und die Ozawa International Chamber Music Academy Okushiga. Außerdem war Riko ausgewählte Teilnehmerin des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD.

Sie ist Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Fukushima Ikueikai Foundation sowie von Yehudi Menuhin Live Music Now München.

Ihr Studium begann sie an der Tokyo University of the Arts. Derzeit studiert sie im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Roland Glassl und Ionel Ungureanu.

Sarah Moser

Sarah Moser

Sarah Moser ist eine junge vielseitige Cellistin aus Salzburg. Auftritte als Solistin gab sie bereits u.a im Bruckner Haus Linz, Salzburger Festspielhaus, Cuvilliès-Theater München, großen Saal Mozarteum und der Salzburger Felsenreitschule.

Mit kleineren Kammermusikbesetzungen gibt sie regelmäßig Konzerte in Österreich, Deutschland, Schweiz und Ungarn. Mit ihrem Klaviertrio „Mosertrio“ ist sie bei internationalen Festivals zu hören und bringt Programme aus einer Mischung von Klassik und Jazz auf die Bühne. Sarah studiert derzeit bei Julian Steckel in München. Davor erhielt sie Unterricht bei Barbara Lübke-Herzl und studierte später bei Prof. Wen-Sinn Yang sowie bei Troels Svane. Barockunterricht erhielt sie bei Kristin von der Goltz. Sie erspielte mehrere Preise, ist Stipendiatin des von Yehudi Menuhin gegründeten Live Music Now Vereins und Preisträgerin des Gasteig Wettbewerbs 2022. Von 2022 bis 2024 war Sarah Akademistin der bayrischen Staatsoper in München.

2025 gewann sie den 1. Preis bei dem „music matters“ Wettbewerb in München, sowie mit dem MoserTrio den Klassik Sommer Musikpreis des westfälischen Musikfestival in Hamm und zusammen mit Kei Solvang den 2. Preis bei dem internationalen LFN Chamber Music Wettbewerb in Italien.

Dein Konzertabend: Im Volkston

Sei dabei.

19. Februar 2027 · 19:00 Uhr

Unbedingt anschauen, tolle Location, tolle Künstler wenn ihr einen unvergesslichen schönen Abend geniessen wollt

Es ist einfach etwas ganz Besonderes in dieser schönen Umgebung so tolle Musiker*innen hautnah zu erleben!

Mir gefällt das sehr abwechslungsreiche Programm sehr gut, die Konzerte haben immer eine persönliche Note und sind sehr kurzweilig und unterhaltsam.

Private Atmosphäre, sehr hoher musikalischer Qualitätsanspruch, sehr sympathische Musiker, schöne Location im Münchner Westen

Keine Mainstreamkonzerte, immer etwas ganz besonderes

Die intime Atmosphäre und das direkte Erleben der Musiker*innen und der Musik. Zudem das spannende Programm, das oft verschiedene Musikrichtungen zusammenbringt.

Aus unserer Besucherumfrage · September 2026

  • Einlass & Catering ab 18 Uhr
  • Ca. 2 Stunden inkl. Pause
  • Sitzplatzwahl im Saalplan

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Ankommen. Eintauchen. Genießen.

Dein Abend im Schloss.

  1. Ab 18:00 Uhr

    Den Alltag hinter dir lassen.

    Komm in Ruhe im Hubertussaal an. Vor dem Konzert bleibt Zeit für ein Gespräch, ein Getränk nach Wunsch und die Vorfreude auf die Musik.

  2. 19:00 Uhr · Konzertbeginn

    Der Musik näherkommen.

    Nimm Platz und lass dich von Suk, Dohnányi und Brahms durch den Abend tragen. Persönliche Einführungen öffnen dir einen Zugang zu den Werken – auch wenn du sie zum ersten Mal hörst.

  3. In der Pause

    Zeit zum Nachklingen.

    Tausch dich über das Gehörte aus oder genieße einen ruhigen Moment für dich. Danach geht es zurück zur Musik und zum zweiten Teil deines Konzertabends.

Getränke sind separat erhältlich. Beim Catering ist nur Barzahlung möglich. Die VIP-Kategorie enthält ein Getränk und einen vorbereiteten, reservierten Stehtisch in der Pause.

Gut zu wissen.

Dein Konzertabend findet hier statt:Schloss Nymphenburg, Hubertussaal

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Fragen & Antworten

Was bedeutet „Im Volkston“?
Der Titel lenkt den Blick auf das Gesangliche und Tänzerische dieser Musik. Du hörst drei romantische Klavierquartette von Suk, Dohnányi und Brahms. Besonders deutlich tritt der ungarisch geprägte Tanzcharakter im Finale von Brahms hervor. Dabei geht es um unterschiedliche musikalische Ausdrucksweisen, nicht um eine Sammlung von Volksliedbearbeitungen.
Was ist ein Klavierquartett?
Hier spielen Klavier, Violine, Bratsche und Cello zusammen. Anders als im Streichquartett gibt es also ein Klavier und nur eine Violine. Alle drei Werke des Abends sind für diese Besetzung geschrieben. Achte einmal darauf, wie die Melodie zwischen den Instrumenten wechselt und wie unterschiedlich dieselbe musikalische Idee dabei klingen kann.
Was lässt sich bei Suk und Dohnányi entdecken?
Neben Brahms lernst du zwei frühe Werke kennen: Suks Klavierquartett in a-Moll trägt die Opuszahl 1; Dohnányis Quartett in fis-Moll entstand 1891. Der Abend lädt dazu ein, diese Musik neben dem bekannteren Brahms-Quartett zu entdecken.
Warum ist Brahms’ Finale so mitreißend?
Brahms überschreibt den letzten Satz mit „Rondo alla Zingarese“. Er greift darin den ungarisch geprägten Tanzstil seiner Zeit auf. Ein wiederkehrender musikalischer Gedanke hält das Rondo zusammen, dazwischen wechseln die Episoden. Hör einmal auf die rhythmischen Akzente und darauf, wie die vier Instrumente einander den Schwung weitergeben.
Muss ich die Werke vorher kennen?
Nein. Persönliche Einführungen geben dir einen Einstieg in die Musik und die Idee des Programms. Du kannst dich ebenso von einer Melodie tragen lassen wie das Zusammenspiel verfolgen. Gerade der Wechsel zwischen ruhigen Passagen und tänzerischer Energie ist auch beim ersten Hören unmittelbar erlebbar.
Wann beginnt der Abend und wie wähle ich meinen Platz?
Einlass im Hubertussaal ist ab 18:00 Uhr, Konzertbeginn um 19:00 Uhr. Plane rund zwei Stunden inklusive Pause ein. Über „Tickets & Preise“ kommst du zur Ticketauswahl; „Tickets & Sitzplatz wählen“ öffnet den Saalplan im Buchungsfenster. Dort findest du die verfügbaren Plätze, Preise und Ermäßigungen.

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