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Im Volkston

Schloss Nymphenburg, Hubertussaal

Polymnia Quartett mit Violoncello im Schloss Nymphenburg bei Elysium Concerts

Der Zauber des Volkstons

Was macht eine Melodie unvergesslich? Vielleicht ist es ihre Nähe zum Lied, zum Tanz, zur Stimme eines Volkes. In diesem Konzert begegnen drei Klavierquartette dem ungarischen Volkston auf ganz unterschiedliche Weise: mal sehnsuchtsvoll und poetisch, mal elegant und leidenschaftlich, mal voller rhythmischer Energie.

Josef Suk eröffnet den Abend mit jugendlicher Frische und romantischer Wärme. Ernst von Dohnányi führt diese Klangwelt weiter in eine farbenreiche, spätromantische Sprache. Und Johannes Brahms lässt den ungarischen Puls schließlich in seinem berühmten Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll auflodern – bis das Finale den Abend mitreißend in Tanz und Temperament verwandelt.

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Programm

Josef Suk
Klavierquartett in a-Moll, op. 1

Ernő Dohnányi
Klavierquartett in fis-Moll

Johannes Brahms
Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll, op. 25

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Anjulie Chen gilt als eine der vielversprechenden jungen Pianistinnen ihrer Generation und etabliert sich zunehmend als Musikerin von „bewundernswerter musikalischer Sensibilität“. Ihr Spiel wird für seine „Subtilität, Stilsicherheit und Wärme“ gelobt und als „Eleganz und Ausdruck“ beschrieben.

Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen Auftritte beim Chiltern Arts Festival und beim Schiermonnikoog Chamber Music Festival sowie Konzertauftritte als Solistin mit dem Blaze Ensemble und dem Bushey Symphony Orchestra. Weitere Engagements umfassen ihr Münchner Debüt im Irenensaal sowie kammermusikalische Zusammenarbeiten mit den Stimmführern des Münchner Rundfunkorchester.

Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen die Veröffentlichung ihres Debütalbums mit Kammermusikwerken von Igor Stravinsky bei Linn Records in Zusammenarbeit mit der Dirigentin und Sopranistin Barbara Hannigan, der Royal Academy of Music und der Juilliard School, sowie die Auswahl als einzige Pianistin der Royal Academy of Music für den hochschulübergreifenden Sheepdrove Music Competition in Großbritannien. Zudem gab sie ihr von der Kritik gefeiertes Solodebüt in der Tokyo Bunka Kaikan im Rahmen des Beethoven Festival 2021, war Halbfinalistin beim Birmingham International Piano Competition 2022 und gewann den dritten Preis beim Lagny-sur-Marne International Piano Competition 2019.

Anjulie Chen widmet sich einem breit gefächerten Repertoire, fühlt sich jedoch besonders der Musik Franz Schuberts und der französischen Klavierliteratur verbunden. Diese künstlerische Ausrichtung führte zur Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten wie Anne Queffélec, Thomas Adès, Kirill Gerstein, Imogen Cooper, Pascal Rogé und Dina Yoffe auf Einladung des Bavarian Radio Symphony Orchestra. Sie wurde zu zahlreichen renommierten Festivals eingeladen, darunter das International Musicians Seminar Prussia Cove, das Virtuoso & Bel Canto Festival auf Einladung des Cellisten Adrian Brendel sowie das ArtenetrA Festival, gefördert durch die Matthiesen Foundation.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Anjulie Chen intensiv der Kammermusik und entwickelt dabei einen besonderen Schwerpunkt im Bratschenrepertoire. Als Mitglied des CHESA Duo mit der Bratschistin Xin He erhielt sie musikalische Impulse von führenden Bratschistinnen und Bratschisten wie Tabea Zimmermann, Timothy Ridout, Lawrence Power, Garth Knox und Martin Outram.

Darüber hinaus ist sie zweifache Stipendiatin des Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) sowie Trägerin des Help Musicians Postgraduate Award 2024, der ihr Studium maßgeblich unterstützte. Für ihre herausragende Leistung im Masterabschlusskonzert wurde ihr außerdem das Diploma der Royal Academy of Music verliehen.

Sofiko Tchumburidze

Sofiko Tchumburidze

Sofiko Tchumburidze wurde in Mersin in der Türkei in eine georgische Musikerfamilie hineingeboren und ist eine vielseitige Violinistin, die gleichermaßen als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin tätig ist. Ihr Repertoire umfasst sowohl moderne Violine als auch Barockvioline.

Als Solistin trat sie unter anderem mit dem Presidential Symphony Orchestra of the Republic of Türkiye, dem Bursa Regional State Symphony Orchestra, dem Eskişehir Symphony Orchestra sowie dem Antalya State Symphony Orchestra auf. Als leidenschaftliche Kammermusikerin konzertierte sie gemeinsam mit herausragenden Künstlern wie Maxim Vengerov im Zorlu PSM, mit Julia Fischer sowie mit Avi Avital und dem renommierten Rustavi Ensemble beim Georgien-Festival in Schloss Elmau. Weitere Einladungen führten sie unter anderem zu den Salzburg Festival, dem Tsinandali Festival sowie dem Semmering International Summer Festival.

Ihre Konzerte wurden vom Bayerischer Rundfunk übertragen. 2024 veröffentlichte sie ihre Debüt-CD mit dem Mozarteum Orchestra Salzburg unter der Leitung von Howard Griffiths bei Alpha Classics.

Seit 2022 ist sie Mitglied des West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim und konzertierte mit dem Orchester in bedeutenden europäischen Musikzentren wie Berlin, Salzburg, Luzern, Köln und Ljubljana. Beim Georgien- Festival in Schloss Elmau arbeitete sie zudem erneut mit Avi Avital und dem Rustavi Ensemble zusammen.

Zu ihren Auszeichnungen zählen erste Preise beim Gülden Turalı National Young Musicians Violin Competition sowie beim Ana Chumachenco Competition. Darüber hinaus gewann sie mit ihrem Klaviertrio den ersten Preis beim 3. Nationalen Kammermusikwettbewerb der Türkei und wurde mit dem Meriç-Soylu-Preis der Konzertreihe İş Sanat Parlayan Yıldızlar ausgezeichnet.

Ihren ersten Violinunterricht erhielt Sofiko Tchumburidze im Alter von sechs Jahren bei ihrer Mutter Lily Tchumburidze am Staatskonservatorium der Universität Mersin. Seit 2018 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater München zunächst bei Lena Neudauer und anschließend bei Julia Fischer, in deren Klasse sie derzeit ihr Masterstudium absolviert. Zusätzlich studiert sie Barockvioline bei Mary Utiger. Weitere musikalische Impulse erhielt sie durch die Zusammenarbeit und Meisterkurse mit renommierten Künstlerpersönlichkeiten wie Dora Schwarzberg, Pierre Amoyal, Dimitri Sitkovetsky, Mayumi Hirasaki und Cihat Aşkın.

Sofiko Tchumburidze ist Stipendiatin von ÇEV Sanat und spielt derzeit eine seltene Lorenzo-Ventapane Violine aus dem Jahr 1890, die ihr im Rahmen des Musikinstrumentenfonds-Wettbewerbs 2024 der Deutsche Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wurde.

Riko Eto

Riko Eto

Die aus Japan stammende Riko Eto ist eine junge, aufstrebende Bratschistin und etabliert sich zunehmend als vielseitige Musikerin auf internationaler Ebene – sowohl solistisch als auch als rege Kammermusikerin.

Sie wurde bereits zu zahlreichen renommierten Festivals eingeladen, darunter das Open Chamber Music Festival in Prussia Cove, die Kronberg Academy, die Lac Léman Music Masterclasses, die Villars Academy sowie das Schiermonnikoog Kammermusikfestival, das Argerich Music Festival und die Ozawa International Chamber Music Academy Okushiga. Außerdem war Riko ausgewählte Teilnehmerin des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD.

Sie ist Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Fukushima Ikueikai Foundation sowie von Yehudi Menuhin Live Music Now München.

Ihr Studium begann sie an der Tokyo University of the Arts. Derzeit studiert sie im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Roland Glassl und Ionel Ungureanu.

Sarah Moser

Sarah Moser

Sarah Moser ist eine junge vielseitige Cellistin aus Salzburg. Auftritte als Solistin gab sie bereits u.a im Bruckner Haus Linz, Salzburger Festspielhaus, Cuvilliès-Theater München, großen Saal Mozarteum und der Salzburger Felsenreitschule.

Mit kleineren Kammermusikbesetzungen gibt sie regelmäßig Konzerte in Österreich, Deutschland, Schweiz und Ungarn. Mit ihrem Klaviertrio „Mosertrio“ ist sie bei internationalen Festivals zu hören und bringt Programme aus einer Mischung von Klassik und Jazz auf die Bühne. Sarah studiert derzeit bei Julian Steckel in München. Davor erhielt sie Unterricht bei Barbara Lübke-Herzl und studierte später bei Prof. Wen-Sinn Yang sowie bei Troels Svane. Barockunterricht erhielt sie bei Kristin von der Goltz. Sie erspielte mehrere Preise, ist Stipendiatin des von Yehudi Menuhin gegründeten Live Music Now Vereins und Preisträgerin des Gasteig Wettbewerbs 2022. Von 2022 bis 2024 war Sarah Akademistin der bayrischen Staatsoper in München.

2025 gewann sie den 1. Preis bei dem „music matters“ Wettbewerb in München, sowie mit dem MoserTrio den Klassik Sommer Musikpreis des westfälischen Musikfestival in Hamm und zusammen mit Kei Solvang den 2. Preis bei dem internationalen LFN Chamber Music Wettbewerb in Italien.

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Häufige Fragen zum Konzert

Was ist die Idee hinter dem Programm von „Im Volkston“?

Uns hat gereizt, was passiert, wenn die Kunstmusik dem Volkslied ganz nah kommt – wenn ein Klavierquartett anfängt zu singen und zu tanzen wie eine Melodie, die man schon immer zu kennen glaubt. Deshalb stellen wir bewusst drei Komponisten nebeneinander, die den Volkston jeweils anders aufgreifen: Josef Suk aus jugendlicher Frische, Ernő Dohnányi in spätromantischer Farbigkeit und Johannes Brahms mit seinem berühmten ungarischen Puls. Uns ging es darum, denselben Funken durch drei Temperamente hörbar zu machen – und zu zeigen, wie aus scheinbar Schlichtem große Kammermusik wird. Ein Programm, das nicht belehren, sondern mitnehmen will: vom leisen Lied bis zum mitreißenden Tanz.

Welche Werke stehen beim Konzert „Im Volkston“ auf dem Programm?

Drei Klavierquartette spannen den Bogen: Josef Suks Klavierquartett a-Moll op. 1 eröffnet mit jugendlicher Frische und romantischer Wärme; Ernő Dohnányis Klavierquartett fis-Moll führt in eine farbenreiche, spätromantische Klangsprache; und Johannes Brahms’ berühmtes Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 lässt den ungarischen Puls auflodern – bis das mitreißende Finale den Abend in Tanz und Temperament verwandelt.

Wer spielt beim Konzert „Im Volkston“?

Es spielt das Polymnia Quartett: Anjulie Chen (Klavier), Sofiko Tchumburidze (Violine), Riko Eto (Viola) und Sarah Moser (Violoncello) – ein Klavierquartett in klassischer Besetzung.

Wann und wo findet das Konzert „Im Volkston“ statt?

„Im Volkston“ findet am 19. Februar 2027 um 19:00 Uhr im Hubertussaal von Schloss Nymphenburg in München statt.

Wie bekomme ich Tickets für „Im Volkston“ in München?

Tickets erhältst du online über die Konzertseite von Elysium Concerts. Da der Hubertussaal in Schloss Nymphenburg nur begrenzt Plätze bietet, lohnt sich eine frühzeitige Buchung für diesen leidenschaftlichen Kammermusikabend.

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