Die sechs Künstlerinnen und Künstler des Kammermusikabends „Im Licht der Nacht“ vereint eine außerordentliche individuelle Laufbahn und eine gemeinsame Leidenschaft für intime, nuancenreiche Streicherkammermusik. Der Augsburger Geiger Simon Luethy leitet die Reihe „Elysium Concerts“ und zählt zu den vielseitigsten Interpreten seiner Generation. Als mehrfacher Preisträger – unter anderem Gewinner des Grand Prix beim Wettbewerb „Young Paganini“ und weiterer internationaler Preise – konzertiert er auf bedeutenden Bühnen wie der Carnegie Hall in New York, dem Berliner Philharmonie-Saal und dem Herkulessaal der Münchner Residenz . Luethy wirkt nicht nur als Solist und Kammermusiker, sondern kuratiert seit 2024 die Konzertreihe im Schloss Nymphenburg, die jungen Talenten eine Plattform bietet .
Die georgisch-türkische Sofiko Tchumburidze wurde 2000 in Mersin geboren und studierte zunächst bei ihrer Mutter am Mersin Konservatorium, bevor sie als Stipendiatin an die Hochschule für Musik und Theater München wechselte . Meisterkurse bei Lukas David, Nora Chastain und anderen prägten ihre Ausbildung . Sie gewann 2017 den Ana‑Chumachenco‑Wettbewerb („Young Artist Award“) und trat seither als Solistin mit Orchestern wie dem Presidential Symphony Orchestra und der Innsbrucker Universitätsorchester auf .
Die japanische Bratschistin Riko Eto kombiniert Solo‑, Kammer‑ und Orchestertätigkeit. Sie nahm an Seminaren wie IMS Prussia Cove, dem Beppu Argerich Festival und der Ozawa Academy teil und qualifizierte sich 2023 für die Solorunde des ARD‑Wettbewerbs . Ihre musikalische Ausbildung führte sie von der Tokyo University of the Arts zur Hochschule für Musik und Theater München , wo sie von Professoren wie Tabea Zimmermann und Nobuko Imai wichtige Impulse erhielt .
Die spanische Bratschistin Carla Guillén García aus Madrid hat sich mit ihrer Vielseitigkeit in Solo‑ und Kammermusik einen Namen gemacht. Sie gastierte bei Festivals wie dem Schleswig‑Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg‑Vorpommern und dem Schiermonnikoog Festival . Als Solistin spielte sie unter anderem mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock und dem Augsburger Kammerorchester . Derzeit studiert sie bei Nils Mönkemeyer an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin ; Stipendien der AIE‑Gesellschaft und der Alexander‑von‑Humboldt‑Stiftung unterstreichen ihr Potenzial .
Der 2001 geborene deutsche Cellist Constantin Heise erhielt zunächst Klavier‑ und anschließend Cellounterricht bei Moritz Kuhn. Seit 2016 studiert er bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Musikhochschule Weimar , wo er 2020 sein Abitur am MINT‑Gymnasium abschloss . Heise gewann mehrfach den Wettbewerb „Jugend musiziert“, den internationalen „Augustin Aponte“-Wettbewerb und erreichte 2022 das Halbfinale des renommierten Königin‑Elisabeth‑Wettbewerbs . Auftritte mit Orchestern wie der Filharmonia Zielona Góra, dem Brandenburgischen Staatsorchester und dem Jenaer Philharmonischen Orchester sowie Einladungen zu den Musikfestivals Mecklenburg‑Vorpommern und Schleswig‑Holstein dokumentieren seine künstlerische Reife .
Die südkoreanische Cellistin Hyejin Kim wurde 1998 in Seoul geboren und begann mit zehn Jahren Cello zu spielen. Nach der Ausbildung an der Yewon Arts School und der Seoul Arts High School studiert sie seit 2017 an der Hochschule für Musik und Theater München bei Wen‑Sinn Yang . Sie erhielt den Grand Prix des J&R Musikwettbewerbs (2013/2014) sowie Preise beim Busan‑MBC‑ und beim Osaka‑Wettbewerb . 2018 wurde sie beim Khachaturian‑Wettbewerb für ihre Interpretation von Schuberts „Arpeggione“-Sonate ausgezeichnet . Kim trat bei Festivals wie „Stars & Rising Stars“ in München auf und konzertierte als Solistin mit dem Seoul Arts High School Symphony Orchestra, dem Seungnam Philharmonic Orchestra und dem Südwestdeutschen Kammerorchester .
Gemeinsam bilden diese sechs jungen Virtuosinnen und Virtuosen ein hochkarätiges Streichsextett, dessen Mitglieder bereits weltweit in Erscheinung getreten sind. Ihre unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und prägenden Lehrerinnen und Lehrer verschmelzen zu einem Ensembleklang, der sowohl technische Brillanz als auch interpretatorische Tiefe besitzt.