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Josef Suk (1874–1935)

Klavierquartett in a-Moll, op. 1

Komponiert
1891
Besetzung
Klavier, Violine, Viola, Violoncello
Dauer
ca. 20 Minuten

Über das Werk

Josef Suk war siebzehn, als er 1891 sein Klavierquartett schrieb – als Abschlussarbeit am Prager Konservatorium, wo er bei Antonín Dvořák studierte. Die Opuszahl 1 trägt es zu Recht: Es ist sein erstes veröffentlichtes Werk.

Dvořáks Einfluss ist hörbar, aber Suk kopiert ihn nicht. Der erste Satz beginnt drängend und dunkel, der langsame Satz trägt eine Melodie von einer Ruhe, die man einem Siebzehnjährigen kaum zutraut. Aus der Studienbeziehung wurde später eine Familienbeziehung: Suk heiratete 1898 Dvořáks Tochter Otilie.

Das Werk für Klavier, Violine, Viola und Violoncello dauert rund zwanzig Minuten und steht deutlich seltener auf Programmen als es verdient.

Konzerte mit Klavierquartett in a-Moll, op. 1