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Marie Hauzel

Klavier

Marie Sophie Hauzel, Pianistin – Konzert ZwischenWelten bei Elysium Concerts im Schloss Nymphenburg München
„Zu hören war eine ungewöhnlich sensible Spielerin, die es nicht nötig hat, ihre Virtuosität mit rasanten, lautstark donnernden Schaustücken zu beweisen."
— Schwäbische Zeitung, Friedrichshafen

Biografie

Die deutsche Pianistin Marie Sophie Hauzel zählt zu den jüngsten Konzertpianistinnen ihrer Generation. Ihr Repertoire reicht von Mozart und der Wiener Klassik bis zur französischen Moderne, mit besonderem Schwerpunkt auf Sonatenrepertoire und Liedbegleitung.

Am 1. Dezember 2000 geboren, begann Hauzel mit vier Jahren Klavier und wurde mit acht als Jungstudentin am Mozarteum Salzburg bei Andreas Weber aufgenommen. Mit fünfzehn war sie die jüngste Vollstudentin der Universität, mit zwanzig schloss sie ihr Bachelorstudium dort ab. 2023 folgte der Masterabschluss bei Markus Bellheim an der Musikhochschule München; ergänzende Impulse kamen aus Meisterklassen mit Rudolf Buchbinder, Lang Lang, Cyprien Katsaris und Karl Heinz Kämmerling. Sie ist Preisträgerin u.a. der International Balys Dvarionas Competition und Stipendiatin der Carl Bechstein Stiftung sowie der Deutschen Stiftung Musikleben. Als Solistin spielte sie mit der Philharmonie Luxemburg, dem Mozarteumorchester, der Camerata Salzburg und der Shenzhen Philharmonie und gastierte bei den Salzburger Festspielen, im Wiener Konzerthaus und der Shenzhen Concert Hall. Sie war Gegenstand der TV-Porträts „Stars von morgen“ (ZDF) und „Wir spielen für Österreich“ (ORF).

Bei Elysium Concerts ist Marie Hauzel am 13. Februar 2026 mit dem Programm „ZwischenWelten“ im Johannissaal von Schloss Nymphenburg zu erleben — gemeinsam mit dem Geiger Simon Luethy. Der Abend spannt einen Bogen von Maria Szymanowska und Liszt über John Coriglianos „Red Violin Caprices“ zu Mozarts G-Dur-Sonate, Mendelssohns Liedern und Debussys Violinsonate — eine Reise zwischen Traum und Realität, Romantik und Moderne.

Im Gespräch

Was reizt dich am Programm „ZwischenWelten“?

Wir haben den Abend bewusst zwischen zwei Polen aufgespannt — Traum und Realität — und das gibt uns sehr viel Bewegungsspielraum. Eine Liszt-Ballade neben Coriglianos „Red Violin Caprices“ zu stellen, ist musikalisch ein großer Sprung, dramaturgisch aber stimmig. Diese Kontraste mit Simon zusammen zu spielen reizt mich.

Mozarts G-Dur-Sonate K 378 steht im Zentrum — was bedeutet sie dir?

Mozart ist mein roter Faden seit dem Mozarteum, und gerade die Violinsonaten zeigen ihn von einer Seite, die im großen Klavierkonzert oft untergeht — kammermusikalisch, transparent, sehr ehrlich. K 378 ist für mich der ruhige Mittelpunkt zwischen den romantischen und modernen Teilen des Abends. Es ist Musik, die nichts erklären muss.

Du hast einmal gesagt: „Die Musik ist mein Alltag.“ Was heißt das konkret?

Es heißt, dass ich keine klare Trennung zwischen Übezeit und Freizeit kenne — was ich tue, hat irgendwie immer mit Musik zu tun. Auch wenn ich nicht spiele, höre, lese und denke ich darüber nach. Das klingt vielleicht extrem, fühlt sich aber vollkommen normal an, weil ich es so seit der Kindheit kenne.

Hattest du nach dem Abitur über ein anderes Studium nachgedacht?

Tatsächlich ja — eine Zeitlang habe ich mit dem Gedanken an ein „handfestes Fach“ gespielt, vielleicht Jura oder Politikwissenschaften. Aber je näher die Entscheidung rückte, desto klarer wurde, dass ich mit dem Klavier nicht aufhören will. Ich glaube, man muss diesen Weg in beide Richtungen geprüft haben.

Was unterscheidet den Johannissaal in Schloss Nymphenburg von größeren Sälen?

Der Saal verzeiht keine Lautstärke als Notlösung — er trägt jeden leisen Anschlag genauso präsent wie ein Forte, und das ist für eine Pianistin das größte Geschenk. Bei einem Duo-Programm wie „ZwischenWelten“ wird die Akustik fast zum dritten Mitspieler.

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