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ZwischenWelten

Schloss Nymphenburg, Johanissaal

Das Duo Marie Hauzel und Simon Luethy spielt im Februar 2026 bei Elysium Concerts in München im Schloss Nymphenburg

Stell dir einen Abend vor, an dem sich Klangwelten wie farbige Fäden zu einem einzigen, schimmernden Teppich verweben. Du beginnst deine Reise mit der lyrischen Innigkeit von Maria Szymanowskas Nocturne – Musik, die wie ein leiser, leuchtender Vorschein der Romantik den Raum erfüllt. Danach schlägt Franz Liszts Ballade Nr. 2 dramatische Wellen, in denen sich Dunkelheit und Aufbruch, Verzweiflung und Hoffnung in großen Klangbögen begegnen. Schließlich entführen dich Coriglianos Red Violin Caprices in eine Welt aus flirrenden Klängen und atemberaubender Virtuosität – ein Finale, das die zuvor gesponnenen Stimmungen in funkelnder Intensität bündelt.

Nach der Pause begegnet dir Mozarts Sonate in G-Dur – spritzig, charmant und voller Lebensfreude. Mendelssohns Lieder Auf Flügeln des Gesanges und Hexenlied öffnen eine Tür zu poetischen Träumen und überschäumendem Temperament. Den Abschluss bildet Debussys Violinsonate, ein Werk wie gemalt in Pastelltönen, voller schwebender Melodien und geheimnisvoller Stimmungen. Lass dich von dieser Vielfalt mitreißen – von inniger Romantik über rhythmische Kraft bis hin zu impressionistischer Magie.

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Programm

Traum & Realität

Maria Szymanowska
Nocturne

Franz Liszt
Ballade nr. 2

John Corigliano
Red Violin Caprices

– Pause –

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate für Klavier und Violine in G Dur K 378

Felix Mendelssohn
Auf Flügeln des Gesanges
Hexenlied

Claude Debussy
Sonate für Violine und Klavier

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Marie Sophie Hauzel, geboren am 1. Dezember 2000, erhielt bereits mit 4 Jahren ihren ersten Klavierunterricht, im Alter von 8 Jahren wurde sie als Jungstudentin am Mozarteum in Salzburg aufgenommen und war Schülerin bei Herrn Prof. Andreas Weber. Ab 2015 studierte sie parallel zur gymnasialen Ausbildung Konzertfach Klavier und war somit bei ihrer Immatrikulation mit 15 Jahren die jüngste Vollstudentin in der Universität Mozarteum Salzburg, und schloss im Alter von 20 Jahren ihr Bachelorstudium dort ab.

2023 absolvierte sie ihren Master an der Musikhochschule München bei Prof. Markus Bellheim.

Im Verlauf Ihres Studiums erhielt sie von international anerkannten Klavierpädagogen und Professoren zusätzlichen Unterricht und Masterklassen, u.a. von Rudolf Buchbinder, Cyprien Katsaris, Lang Lang, Arnulf von Arnim, Karl Heinz Kämmerling und Andreas Groethuysen.

Als Solistin konzertiert sie mit Orchestern wie der Philharmonie Luxemburg, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Camerata Salzburg, dem Züricher Kammerorchester, der Shenzhen Philharmonie, der Duisburger Philharmonie, dem Folkwang Orchester Essen, der Philharmonie Bad Reichenhall, der Jungen Sinfonie Berlin und dem venezuelischen Orchester El Sistema.

Sie gastierte bereits in zahlreichen Ländern Europas, sowie in den USA und China. So trat sie beispielsweise bei den Salzburger Festspielen, der Salzburger Mozartwoche, im Kissinger Sommer, dem Schleswig Holstein Festival, dem Mecklenburg Vorpommern Festival, dem Gezeitenfestival und dem Mozart Festival in Shenzhen auf, konzertierte u.a. im Wiener Konzerthaus, im Münchner Gasteig, der Philharmonie Luxemburg, in der Shenzhen Concert Hall und im National Centre of Performing Arts in China, im Münchner Herkulessaal, der Philharmonie Essen und im Konzerthaus Dortmund, um einige zu nennen.

Marie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie u.a International Balys Dvarionas Competition, International Jenö Takasc Competition, Internationaler Hans von Bülow Wettbewerb, Carl Bechstein Wettbewerb.

Sie gewann zahlreiche 1. Preise mit Höchstpunktzahl bei Jugend musiziert, aufgrund dessen sie Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Carl Bechstein Stiftung wurde. Zusätzlich ist sie Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund.

Marie war Gast bei diversen Fernseh- und Kultursendungen, wie zum Beispiel ihr Porträt bei Stars von morgen – ZDF mit Rolando Villazon, oder ihr Auftritt bei Wir spielen für Österreich – ORF.

Simon Luethy ist mehrfacher Gewinner sowohl nationaler als auch internationaler Wettbewerbe und konzertiert bereits regelmäßig europaweit sowie in den USA. Den Grand Prix und Publikumspreis erspielte er sich beim internationalen Wettbewerb „Young Paganini“. Weitere Preise gewann er unter anderem bei den internationalen Violinwettbewerben „Andrea Postacchini“, „Music Islands“ und „New York Artists Association“.

Zu den Highlights seiner letzten Spielzeiten gehören sein Debüt in der Carnegie Hall in New York, Auftritte im Herkulessaal der Münchner Residenz, im Gasteig in München, in der Berliner Philharmonie und der National Concert Hall in Dublin. 2021 ist seine Debüt- CD „Impressions“ mit der Pianistin Alexandra Troussova beim Label Genuin erschienen.

Simon Luethy wird regelmäßig zu international renommierten Musikfestivals eingeladen und musiziert mit Künstlern wie Enrico Pace, Benedict Klöckner, Razvan Popovichi, Kristóf Baráti, Kirill Troussov, István Várdai, Alexandra Troussova, Christoph Poppen, Marcelo Amaral und dem Apollon Musagète Quartett.

Simon Luethy konzertiert als Solist mit Orchestern wie der Südwestdeutschen Philharmonie, dem State Symphony Orchestra St. Petersburg, der Filharmonia Sudecka, dem Geringas Chamber Orchestra, dem Augsburger Kammerorchester und der Münchner Kammerphilharmonie Dacapo. Er arbeitet mit Dirigenten wie Eckart Manke, Georgios Balatsinos, Paweł Przytocki, Bernd-Georg Mettke, David Geringas, Zakhar Bron, Franz Schottky und Peter Bauer zusammen.

Der im Jahr 2000 in Augsburg geborene Geiger erhielt seinen ersten Unterricht bei Margret Niklas und Jorge Sutil. Seit 2012 studiert Simon Luethy bei Kirill Troussov und war vier Jahre Jungstudent bei Zakhar Bron. An der Hochschule für Musik und Theater München schloss er sein Studium bei Christoph Poppen ab und setzt nun sein Masterstudium bei Lena Neudauer fort.

Wichtige musikalische Impulse und Inspirationen erhält Simon Luethy darüber hinaus auch von Veronika Eberle und Erik Schumann. Mentoren seiner kammermusikalischen Aktivitäten sind das Quatuor Ébène, Dirk Mommertz vom Fauré Quartett und Silke Avenhaus.

Seit 2017 spielt Simon Luethy auf einer Violine von Nicola Gagliano (Neapel, 1765). Sie ist eine private Leihgabe.

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Häufige Fragen zum Konzert

Was war das Programm „ZwischenWelten“?

„ZwischenWelten“ am 13. Februar 2026 spannte einen Bogen zwischen Traum und Realität: Maria Szymanowska (Nocturne), Franz Liszt (Ballade Nr. 2), John Coriglianos „Red Violin Caprices“, nach der Pause Mozarts Sonate für Klavier und Violine in G-Dur K 378, Mendelssohn („Auf Flügeln des Gesanges“, „Hexenlied“) und Debussys Sonate für Violine und Klavier.

Wer spielte im Konzert?

Es spielten Marie Hauzel (Klavier) und Simon Luethy (Violine) im Duo.

Wer war Maria Szymanowska?

Maria Szymanowska (1789–1831) war eine der ersten professionellen Konzertpianistinnen Europas und Hofpianistin der russischen Zarinnen. Ihre Werke wurden zu Lebzeiten viel gespielt, gerieten dann lange in Vergessenheit und werden seit den 2000er Jahren wieder entdeckt.

Was sind Coriglianos „Red Violin Caprices“?

John Corigliano komponierte die Musik zum Film „The Red Violin“ (1998) und destillierte daraus eine Solo-Suite für Violine — die „Red Violin Caprices“. Sie kombinieren barocke Strenge mit modernen Klangfarben und gelten heute als Standard im Solo-Repertoire.

Wann ist das nächste Duo-Konzert?

Aktuelle Termine bei Elysium Concerts findest du auf der Konzert-Übersicht. Der nächste Termin mit Klavier und Violine ist La Vida am 25. Juli 2026 (als Klaviertrio).

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