Dein Abend im Schloss Nymphenburg

Innere Landschaften

· 19:00 Uhr

Schloss Nymphenburg, Hubertussaal

Tickets & Preise
Das Motus Quartett

Die Idee hinter dem Abend

Zeit für das, was dich bewegt.

Nach der Pause öffnet Schuberts letztes Streichquartett einen weiten musikalischen Raum. Zwischen Leichtigkeit und Spannung entfaltet sich ein großes Gespräch der vier Instrumente. Nimm dir Zeit, zuzuhören und deinen eigenen Gedanken zu folgen; die persönlichen Einführungen geben dir dafür einen Einstieg.

Vier Instrumente, vier Persönlichkeiten und ein gemeinsamer Klang: Mit dem Motus Quartett erlebst du, wie eng Zuhören und Zusammenspielen verbunden sind.

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Musik & Künstler

Musik, die dich nicht kaltlässt.

Ein Konzertabend kann mehr sein als eine schöne Unterbrechung. Er kann Raum schaffen für das, was im Alltag wenig Platz bekommt: Zärtlichkeit, Unruhe, Sehnsucht. „Innere Landschaften“ lädt dich ein, mit dem Motus Quartett in drei sehr unterschiedliche Gefühlswelten einzutauchen.

Weberns „Langsamer Satz“ beginnt mit Wärme und lyrischem Ausdruck. Schostakowitschs achtes Streichquartett führt in eine aufgewühltere Welt: Eindringliche Wiederholungen, scharfe Kontraste und stille Momente liegen dicht beieinander. Das ist Musik, die auch fordern darf – und gerade dadurch berühren kann.

Für dich auf der Bühne

Violine Tim de Vries

Violine Karla Križ

Viola Erin Pitts

Cello Domonkos Hartmann

Mehr über die Künstler

Motus Quartett

Gegründet im Jahr 2022, ist das Motus Quartett ein internationales Streichquartett mit Sitz in Wien. Es besteht aus den Geigern Tim de Vries und Karla Križ, der Bratschistin Erin Pitts und dem Cellisten Domonkos Hartmann. Das Ensemble formierte sich während des Studiums in Wien, wo die Musikerinnen und Musiker derzeit bei Johannes Meissl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) studieren.

Weitere künstlerische Impulse erhielt das Quartett von Hatto Beyerle, Valentin Erben, Eckart Runge, Oliver Wille, Gregor Sigl, Mitgliedern des Jerusalem Quartet und des Danish String Quartet sowie von Peter Schuhmayer, Marc Danel, Minna Pensola und Patrick Jüdt.

Eine besonders prägende Erfahrung ist die kontinuierliche Zusammenarbeit mit György Kurtág. Gemeinsam mit dem Komponisten arbeitet das Quartett intensiv an mehreren seiner Werke, darunter die 12 Microludes für Streichquartett op. 13, ebenso wie an Musik von Béla Bartók und Franz Schubert. Darüber hinaus arbeitete das Ensemble auch mit dem Arditti Quartet zusammen.

Im Mai 2026 wurde das Motus Quartett beim 12. Osaka International Chamber Music Competition, einem der heute führenden Wettbewerbe, mit dem 1. Preis sowie vier Sonderpreisen ausgezeichnet. Im März 2025 gewann das Ensemble den 1. Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines frühklassischen Werkes beim 10. Internationalen Joseph Joachim Kammermusikwettbewerb in Weimar. Im September 2025 erhielt es beim Trondheim International Chamber Music Competition den 3. Preis, den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks sowie den Sonderpreis der Jury. Zudem wurde das Ensemble im November 2025 mit dem 1. Preis beim mdw Great Talent Award Powered By Christian Zeller ausgezeichnet. Bereits 2023 gewann das Quartett bei der Internationalen Sommerakademie der mdw (ISA) zwei Preise: den Artis Quartet Award und den Viennese Classicism Award.

Das Motus Quartett ist Teil der European Chamber Music Academy (ECMA) und nimmt regelmäßig an Musethica-Sessions in ganz Europa teil. Debüts führten das Ensemble unter anderem ins Konzerthaus Wien, in den Musikverein Wien, ins Concertgebouw Amsterdam, in die Suntory Hall in Tokio und in die Wigmore Hall in London. Zuletzt gastierte das Quartett in weiten Teilen Europas, Asiens, Afrikas und Nordamerikas.

Im weiteren Jahresverlauf kehrt das Quartett in die Suntory Hall zurück und geht auf eine umfangreiche Tournee durch Japan. Anschließend folgen eine Nordamerika-Tournee mit Konzerten in New York City, Washington D.C. und Ottawa sowie eine Tournee im Rahmen der Honolulu Chamber Music Series. In diesem Sommer gibt das Quartett außerdem sein Debüt bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen in Baden-Württemberg, beim Schumannfest in Düsseldorf und beim Herbstgold Festival in Eisenstadt, kuratiert von Julian Rachlin.

Tim de Vries spielt eine Violine von Lorenzo Storioni aus Cremona von 1793. Karla Križ spielt eine zusammengesetzte Andrea-Guarneri-Violine aus Cremona aus dem 17. Jahrhundert. Erin Pitts spielt eine Bratsche von Julia Maria Pasch aus Wien von 2019. Domonkos Hartmann spielt ein Violoncello von Raffaele und Antonio Gagliano aus Neapel von 1850, das zuvor von Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts, gespielt wurde.

Dein Konzertabend: Innere Landschaften

Sei dabei.

14. Mai 2027 · 19:00 Uhr

Unbedingt anschauen, tolle Location, tolle Künstler wenn ihr einen unvergesslichen schönen Abend geniessen wollt

Es ist einfach etwas ganz Besonderes in dieser schönen Umgebung so tolle Musiker*innen hautnah zu erleben!

Mir gefällt das sehr abwechslungsreiche Programm sehr gut, die Konzerte haben immer eine persönliche Note und sind sehr kurzweilig und unterhaltsam.

Private Atmosphäre, sehr hoher musikalischer Qualitätsanspruch, sehr sympathische Musiker, schöne Location im Münchner Westen

Keine Mainstreamkonzerte, immer etwas ganz besonderes

Die intime Atmosphäre und das direkte Erleben der Musiker*innen und der Musik. Zudem das spannende Programm, das oft verschiedene Musikrichtungen zusammenbringt.

Aus unserer Besucherumfrage · September 2026

  • Einlass & Catering ab 18 Uhr
  • Ca. 2 Stunden inkl. Pause
  • Sitzplatzwahl im Saalplan

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Ankommen. Eintauchen. Genießen.

Dein Abend im Schloss.

  1. Ab 18:00 Uhr

    In Ruhe ankommen.

    Lass den Alltag vor der Tür und komm im Hubertussaal an. Bis zum Konzertbeginn bleibt Zeit für ein Gespräch und ein Getränk nach Wunsch.

  2. 19:00 Uhr · Konzertbeginn

    Zeit für die Musik.

    Das Motus Quartett nimmt dich mit in die Musik von Webern und Schostakowitsch. Persönliche Einführungen helfen dir, die unterschiedlichen Klangwelten zu entdecken.

  3. In der Pause

    Den Moment genießen.

    Lass die ersten Eindrücke nachwirken, allein oder im Gespräch. Nach der Pause erwartet dich Schuberts großes G-Dur-Quartett.

Getränke sind separat erhältlich. Beim Catering ist nur Barzahlung möglich. Die VIP-Kategorie enthält ein Getränk und einen vorbereiteten, reservierten Stehtisch in der Pause.

Gut zu wissen.

Dein Konzertabend findet hier statt:Schloss Nymphenburg, Hubertussaal

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Fragen & Antworten

Welche „inneren Landschaften“ erkundet das Programm?
Der Titel beschreibt den Weg durch drei sehr unterschiedliche Gefühlswelten: Weberns „Langsamer Satz“ eröffnet den Abend mit lyrischer Wärme. Schostakowitschs achtes Streichquartett bringt scharfe Kontraste und eindringliche Wiederholungen. Nach der Pause folgt Schuberts G-Dur-Quartett mit seinen weiten Bögen zwischen Ruhe und Aufgewühltheit. Das Motus Quartett und persönliche Einführungen begleiten dich durch diesen Wechsel.
Warum klingt Weberns „Langsamer Satz“ so romantisch?
Webern schrieb ihn 1905 als junger Schüler Arnold Schönbergs, noch vor seinen späteren, sehr knappen Kompositionen. Hier entfalten sich lange, gesangliche Melodien und ein warmer Streicherklang. Das kurze Werk zeigt eine andere Seite des Komponisten: leidenschaftlich und ganz in der spätromantischen Klangwelt verwurzelt.
Was bedeutet das DSCH-Motiv bei Schostakowitsch?
Die vier Töne D–Es–C–H bilden eine musikalische Signatur aus Schostakowitschs Namen. Im achten Streichquartett kehrt diese Tonfolge immer wieder, in sehr unterschiedlichen Stimmungen und Zusammenhängen. Sie ist ein hilfreicher Anhaltspunkt beim Zuhören: Wie ein vertrauter Gedanke taucht sie zwischen leisen Passagen und heftigen Ausbrüchen erneut auf.
Was macht Schuberts G-Dur-Quartett besonders?
Es ist Schuberts letztes Streichquartett und ungewöhnlich groß angelegt – stellenweise entsteht mit nur vier Instrumenten eine fast sinfonische Weite. Schon am Anfang wechseln Dur und Moll, Helligkeit und Verdunklung. Diese Gegensätze ziehen sich durch das Werk. Nach der Pause kannst du dir Zeit nehmen, diesen langsamen Veränderungen und überraschenden Umschwüngen zu folgen.
Wann beginnt der Abend und wie viel Zeit sollte ich einplanen?
Ab 18:00 Uhr kannst du im Hubertussaal ankommen; das Konzert beginnt um 19:00 Uhr. Das Konzert dauert etwa zwei Stunden einschließlich Pause. Vor Beginn und in der Pause bleibt Raum für ein Getränk oder ein Gespräch. Getränke sind separat erhältlich.
Wie buche ich meinen Platz?
Mit „Tickets & Preise“ gelangst du zur Ticketauswahl auf dieser Seite. Dort öffnest du über „Tickets & Sitzplatz wählen“ den Saalplan und suchst deinen Platz aus. Die verfügbaren Kategorien, Preise und Ermäßigungen siehst du direkt bei der Buchung.

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