Ein Konzertabend mit Elysium
Nie Wieder Ist JETZT
· 19:00 Uhr
Schloss Nymphenburg, Johannissaal
Vergangenes Konzert
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Das Konzert
Die Musik des Abends.
Erlebe ein bewegendes Konzert zum Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus, das Musik, Wort und Projektion zu einem eindringlichen Gesamterlebnis verbindet.
Du wirst hineingeführt in Momente des Schweigens und der Trauer, hörst Stimmen aus Verfolgung, Exil und Widerstand und spürst, wie Kunst Geschichte lebendig macht. Werke von Arvo Pärt, Gideon Klein, Hans Krása, Erwin Schulhoff und Dmitri Schostakowitsch entfalten eine emotionale Spannweite von ergreifender Stille bis zu leidenschaftlichem Aufschrei. Ein neu interpretiertes Finale der „Ode an die Freude“ schenkt Hoffnung – getragen, nicht kitschig, und mit Blick auf unsere gemeinsame Verantwortung heute. Lass dich berühren, wachrütteln und ermutigen, Haltung zu zeigen – denn Erinnerung ist nur dann lebendig, wenn wir sie gemeinsam in die Gegenwart tragen.
Das Programm entdecken
Arvo Pärt
Fratres (Version für Violine und Klavier)
Lyrik
Kurzes Zitate von Überlebenden
Gideon Klein
Streichtrio (1944, Theresienstadt)
Hans Krása
Passacaglia und Fuge
Lyrik
Paul Celan (Todesfuge/Auszüge aus Sprachgitter)
Hans Krása
Tanec
Erwin Schulhoff
Hot Sonata (Für Saxophon und Klavier)
Lyrik
Briefauszüge aus dem Exil (z. B. Alma Mahler, Thomas Mann, Stefan Zweig)
Dmitri Schostakowitsch
Klaviertrio Nr. 2 e-Moll, op. 67 (IV. Satz)
Ludwig van Beethoven
„Ode an die Freude“ (Arrangement)
Auf der Bühne
Klavier Haruka Ogawa
Violine Simon Luethy
Viola Kairi Fuse
Cello Hyejin Kim
Alt-Saxophon Zihao Wang
Texte Konrad Amrhein
Dein Konzertabend: Nie Wieder Ist JETZT
Vergangenes Konzert
08. Mai 2026 · 19:00 Uhr
Gut zu wissen.
Gut zu wissen.
Dein Konzertabend findet hier statt: Schloss Nymphenburg, Johannissaal.
Saal & Anreise ansehenWorum geht es im Programm „Nie Wieder Ist JETZT"?
Das Konzert am Freitag, 8. Mai 2026, ist ein Gedenkkonzert zum 80. Jahrestag des Kriegsendes. Es verbindet Werke jüdischer Komponisten, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden – Gideon Klein, Hans Krása, Erwin Schulhoff – mit Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2 e-Moll und Beethovens „Ode an die Freude". Lyrik von Paul Celan und Briefauszüge aus dem Exil ergänzen die musikalische Linie.
Wie lange dauert das Konzert?
Das Konzert dauert mit Pause etwa zwei Stunden. Beginn ist 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr.
Wer sind die Mitwirkenden?
Es spielen Haruka Ogawa (Klavier), Simon Luethy (Violine), Kairi Fuse (Viola) und Hyejin Kim (Violoncello). Zihao Wang ergänzt am Alt-Saxophon, Konrad Amrhein liest die Texte.
Wie ist die Anfahrt zum Johannissaal von Schloss Nymphenburg?
Der Johannissaal liegt im Südtrakt von Schloss Nymphenburg. Mit der Tram 17 bis Haltestelle „Schloss Nymphenburg", von dort etwa 10 Minuten Fußweg. Mit dem Auto sind die Parkplätze am Schloss begrenzt – frühzeitige Anreise empfohlen.
Warum ist das Programm gerade in München relevant?
München war ein zentraler Ort der Verfolgung – die Münchner „Reichsmusiktage" 1938 verbannten unter anderem Werke von Schulhoff. Das Programm holt diese Stimmen zurück in den Konzertsaal – am historischen Ort des Schloss Nymphenburg, wenige Kilometer vom ehemaligen Zentrum der „Hauptstadt der Bewegung".