• Nächstes Konzert: 23. Oktober · Groove
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Dein Abend im Schloss Nymphenburg

Groove

13 Werke, ein Puls - vier Jahrhunderte europäischer Musik im Tanzschritt.

· 19:00 Uhr

Schloss Nymphenburg, Johannissaal

Tickets & Preise
Die Musikerinnen und Musiker von Groove

Die Idee hinter Groove

Wie viel Groove steckt in klassischer Musik?

Diese Frage beschäftigt mich seit rund drei Jahren. Für diesen Abend habe ich viele der Werke selbst neu arrangiert – mit dem Rhythmus als rotem Faden.

Persönliche Einführungen begleiten dich durch den Abend und öffnen dir neue Blickwinkel auf die Stücke. Du brauchst dafür keine Klassikkenntnisse – nur Lust zuzuhören. So kannst du vertraute Musik noch einmal anders hören und Neues für dich entdecken.

Tickets & Preise

Musik & Künstler

Vertraute Musik. Neuer Puls.

Unser Konzert „Groove“ nimmt dich mit auf eine klangliche Reise quer durch den Kontinent: von barocken Tanzsälen über das Wien der Klassik bis hin zu den pulsierenden Rhythmen des 20. Jahrhunderts. Sätze aus Mozarts 40. und Beethovens 7. Sinfonie, Bartóks Rumänische Volkstänze oder Ravels jazzinspirierte Violinsonate erscheinen in völlig neuem Licht: überraschend arrangiert, farbenreich und voller Energie.

Du erlebst, wie Vivaldis „La Folia“, Schostakowitschs berühmter Walzer oder Montis Csárdás in Bewegung geraten – mal mit kammermusikalischer Feinheit, mal mit orchestraler Wucht und groovender Power.

Dein Programm

Aus dem Programm

  1. Jean-Philippe Rameau

    Danse des sauvages (Arrangement)

  2. Antonio Vivaldi

    La Follia (Arrangement)

  3. Wolfgang Amadeus Mozart

    Sinfonie Nr. 40, 1. Satz (Arrangement)

Vollständiges Programm

Jean-Philippe Rameau
Danse des sauvages (Arrangement)

Antonio Vivaldi
La Follia (Arrangement)

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 40, 1. Satz (Arrangement)

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7, 2. Satz (Arrangement)

Béla Bartók
Rumänische Tänze (Arrangement)

Dmitri Schostakowitsch
Suite für Varieté-Orchester: Walzer Nr. 2 (Arrangement)

Vittorio Monti
Csárdás (Arrangement)

Maurice Ravel
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2

Karl Jenkins
Palladio (Arrangement)

Carlos Gardel
Por una cabeza (Arrangement)

Sergej Prokofjew
Romeo und Julia: Tanz der Ritter (Arrangement)

Edvard Grieg
In der Halle des Bergkönigs

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 9 (Ausschnitt)

Bei Mozart erklingt der erste Satz der 40. Sinfonie, bei Beethoven der zweite Satz der 7. Sinfonie und bei Dvořák ein Ausschnitt der 9. Sinfonie.

Für dich auf der Bühne

Mehr über die Künstler

Das Ensemble

Das Ensemble von „Groove“ besteht aus sechs jungen, international renommierten Musiker:innen, die mit Leidenschaft und Virtuosität klassische Musik in München neu erlebbar machen. Gemeinsam bringen sie solistische Brillanz, kammermusikalische Sensibilität und rhythmische Energie auf die Bühne – ein Konzept, das perfekt zur kuratierten Konzertreihe „Elysium Concerts“ passt.

Simon Luethy – Violine: Der 2000 in Augsburg geborene Geiger ist vielfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der „Young Paganini“‑Wettbewerb sowie die Wettbewerbe „Andrea Postacchini“, „Music Islands“ und „New York Artists Association“. Zu den Höhepunkten seiner letzten Spielzeiten zählen sein Debüt in der Carnegie Hall in New York und Auftritte im Herkulessaal der Münchner Residenz, im Gasteig München, in der Berliner Philharmonie und in der National Concert Hall in Dublin. 2021 erschien seine Debüt‑CD „Impressions“ beim Label Genuin. Luethy konzertiert als Solist mit Orchestern wie der Südwestdeutschen Philharmonie, der Münchner Kammerphilharmonie dacapo und dem State Symphony Orchestra St. Petersburg; er studierte u. a. bei Kirill Troussov, Christoph Poppen und Lena Neudauer und spielt auf einer Nicola‑Gagliano‑Violine aus dem 18. Jahrhundert.

Erik Maier – Violine: Der 2006 in München geborene Erik Maier erhielt bereits mit fünf Jahren Geigenunterricht bei Kirill Troussov. Er wurde mehrfacher Preisträger bedeutender Wettbewerbe, darunter der erste Preis bei der Hamburg International Music Competition, der Sonderpreis beim Wettbewerb Kloster Schöntal, mehrere erste Bundespreise bei „Jugend musiziert“ und der Preis der Deutschen Stiftung Musikleben. Künstlerische Impulse sammelte er bei Meisterkursen u. a. am Mozarteum Salzburg und an der Kronberg Academy. Sein Debüt als Solist gab er im Münchner Künstlerhaus sowie in der Laeiszhalle Hamburg. Seit 2022 ist er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Christoph Poppen und Pinchas Adt und studiert seit 2024 bei Prof. Julia Fischer.

Carla Guillén García – Viola: Die 1999 in Madrid geborene Bratschistin gewann zahlreiche Wettbewerbe, darunter den Mainake‑Preis der Asociación Promúsica de Málaga, den César‑Uceda‑Wettbewerb für junge Interpreten, die David‑Russell‑Preise, den Intercentros‑Melómano‑Wettbewerb und den „Concurso Internacional de Viola Villa de Llanes“. Ihre künstlerische Laufbahn umfasst Auftritte bei internationalen Festivals wie dem Schleswig‑Holstein‑Musikfestival, dem Chamber‑Fest München, dem Rostock Sommercampus und dem International Musicians Seminar Prussia Cove. Sie musizierte mit renommierten Künstler:innen wie Julia Fischer, Nils Mönkemeyer, Reto Bieri und Lena Neudauer. Als Solistin debütierte sie 2015 mit Hummels Fantasie für Viola und Orchester und trat mit Orchestern wie der Norddeutschen Philharmonie Rostock, Promúsica de Málaga und den Munich Classical Players auf. Guillén García begann mit vier Jahren Geige zu spielen, wechselte 2006 zur Bratsche und schloss ihre berufsvorbereitende Ausbildung mit 16 Jahren mit Bestnote ab. Nach ihrem Studium in Madrid setzt sie derzeit ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Nils Mönkemeyer fort.

Kokoro Ryu – Violoncello: Die in Tokio geborene Cellistin begann mit vier Jahren Klavier und mit neun Jahren Violoncello zu spielen. 2023 erhielt sie den Antonio‑Meneses‑Preis und gewann den Student Music Concours of Japan. Sie war Schülerin der Purcell School for Young Musicians in London und wurde mit zwölf Jahren aufgenommen; zwei Jahre später uraufführte sie Oliver Knussens Klavierquartett „Upon One Note“ in der Elizabeth Hall. Zurück in Tokio erhielt sie den New Artist Award der Tokyo International Association of Art sowie ein Vollstipendium dieser Vereinigung und des STROAN‑Projekts der Salamanca Hall. Ihr Solodebüt gab sie im Herkulessaal in München mit den Jungen Münchner Philharmonikern und sie trat auch mit mehreren japanischen Orchestern auf. Ryu ist Mitglied von Live Music Now München, der Ozawa International Chamber Music Academy, des Asian Youth Orchestra und Solocellistin des Junior Philharmonic Orchestra. Sie hat mit Musiker:innen wie Oliver Herbert, Federico Agostini und Ayana Tsuji gearbeitet und bei Professoren wie Wen‑Sinn Yang, Kenji Nakagi und Masaharu Kanda studiert.

Haruka Ogawa – Klavier: Haruka Ogawa, 2002 in Japan geboren, erhielt ihren ersten Unterricht bei Masako Honda und Ari Kani und begann mit drei Jahren zu spielen. Nach ihrem Schulabschluss in Tokio 2020 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Michael Schäfer; 2024 schloss sie den Bachelor mit Bestnote ab und setzt seitdem ihr Masterstudium fort. Zusätzlich studiert sie Kammermusik bei Prof. Dirk Mommertz und Prof. Silke Avenhaus sowie Liedgestaltung bei Prof. Rudi Spring; Meisterkurse bei Antti Siirala, Janina Fialkowska und Katharina Treutler ergänzen ihre Ausbildung. Konzerte führten sie 2025 zu einem Solorezital nach Tokio und in den Johannissaal von Schloss Nymphenburg in München. Sie gewann den 2. Preis beim VIII. Internationalen Ferenc‑Liszt‑Klavierwettbewerb in Budapest 2025 und ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now München e. V..

Valeriia Makarova – Klarinette: Die 2003 in Ternopil (Ukraine) geborene Klarinettistin erhielt ihre Ausbildung an der spezialisierten Musikmittelschule in Kiew und setzte ihr Studium an der National Music Academy of Ukraine fort, bevor sie 2023 an die Hochschule für Musik und Theater München wechselte. Sie ist Stipendiatin des Förderprogramms „Live Music Now“ und des Deutschlandstipendiums, besucht Meisterkurse u. a. bei Nicolas Baldeyrou und Dominic Desautels und gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe, darunter der ukrainische Wettbewerb für Holz‑ und Schlaginstrumente (1. Preis), der internationale Wettbewerb „Sunny Clarinets“ (1. Preis) und der Wettbewerb „Voice of the Country“ (Grand Prix). Als Solistin trat sie mit dem Rundfunkorchester Kiew (Rigoletto‑Fantasie von Luigi Bassi), dem Nationalen Holzbläserorchester der Ukraine und dem Orchester der Musikmittelschule Kiew auf. Sie sammelt Erfahrungen als freie Orchestermusikerin, u. a. bei der Münchner Kammerphilharmonie DaCapo und Opera Augusta.

Diese vielfältigen Lebensläufe verbinden sich im Ensemble von „Groove“ zu einem farbenreichen Klangkörper, der Klassiktradition, Virtuosität und junge Energie vereint. Das Programm von „Groove“ ist darauf ausgelegt, den rhythmischen Puls der Musik herauszuarbeiten: Streicher, Klavier und Klarinette erzeugen vom barocken Tanz bis zum modernen Groove eine spannende Dramaturgie. Die Künstler:innen bringen unterschiedliche kulturelle Wurzeln, internationale Ausbildungen und Erfahrungen in renommierten Wettbewerben und Orchestern ein – dadurch entsteht ein lebendiger Dialog auf der Bühne.

Die Kombination aus etablierten Preisträger:innen und aufstrebenden Talenten macht „Groove“ zu einem Erlebnis für alle, die klassische Musik in München auf eine neue, persönliche Weise entdecken möchten. Mit ihrer frischen Interpretation, der direkten Ansprache des Publikums und einem abwechslungsreichen Programm positioniert sich das Ensemble zugleich als Botschafter für klassische Konzerte in München: ein Konzertabend voller Persönlichkeit, Spielfreude und kraftvoller Emotionen – kurz: „klassische Musik München“ mit Groove.

Ankommen. Eintauchen. Genießen.

Dein Abend im Schloss.

  1. Ab 18:00 Uhr

    In Ruhe ankommen.

    Komm im Johannissaal an, hol dir auf Wunsch ein Getränk und lass den Alltag langsam hinter dir. Zeit für ein Gespräch – oder einen Moment ganz für dich.

  2. 19:00 Uhr · Konzertbeginn

    In die Musik eintauchen.

    Was bringt klassische Musik zum Grooven? Entdecke den Rhythmus vertrauter Werke neu. Persönliche Einführungen nehmen dich mit in die Ideen hinter der Musik.

  3. In der Pause

    Den Moment genießen.

    Lass das Gehörte nachklingen, tausch dich aus oder genieße in Ruhe ein Getränk. Danach geht es zurück in den Saal – zum zweiten Teil von Groove.

Etwa zwei Stunden Konzert inklusive Pause. Getränke sind separat erhältlich. Beim Catering ist nur Barzahlung möglich.

Gut zu wissen.

Dein Konzertabend findet hier statt:Schloss Nymphenburg, Johannissaal

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Fragen & Antworten

Was bedeutet „Groove“ in diesem Konzert?
Der Rhythmus verbindet die 13 Werke des Abends. Du hörst, wie unterschiedlich Musik in Bewegung kommen kann: in Rameaus barockem Tanz, in Bartóks rumänischen Tänzen oder in Gardels „Por una cabeza“. So begegnen sich vertraute Melodien und verschiedene musikalische Welten unter einer gemeinsamen Frage: Was bringt diese Musik zum Grooven?
Was ist an den Arrangements für diesen Abend besonders?
Simon Luethy hat viele der Werke für dieses Programm neu arrangiert. Auf der Bühne stehen zwei Violinen, Bratsche, Cello, Klavier und Klarinette. Musik, die du vielleicht mit einem großen Orchester verbindest, begegnet dir hier in kleiner Besetzung. Einzelne Stimmen und ihre rhythmischen Antworten lassen sich dadurch besonders nah verfolgen.
Werden die Sinfonien von Mozart, Beethoven und Dvořák vollständig gespielt?
Du hörst ausgewählte Sätze und Ausschnitte: den ersten Satz aus Mozarts 40. Sinfonie, den zweiten Satz aus Beethovens 7. Sinfonie und einen Ausschnitt aus Dvořáks 9. Sinfonie. Sie sind Teil des abwechslungsreichen Programms mit insgesamt 13 Werken und werden mit den anderen Stücken des Abends verbunden.
Was hat Ravels Violinsonate mit Jazz zu tun?
Der mittlere Satz von Ravels zweiter Violinsonate heißt „Blues“ und ist vom Jazz angeregt. Damit steckt die Begegnung verschiedener musikalischer Stile bereits im Originalwerk. Im Programm von „Groove“ kannst du entdecken, wie anders rhythmische Bewegung hier klingt als etwa in einem Walzer oder einem barocken Tanz.
Kann ich dem Programm auch ohne Klassikkenntnisse folgen?
Ja. Die persönlichen Einführungen geben dir Orientierung und erzählen von den Ideen hinter den Stücken und Arrangements. Du musst weder die Werke noch die Komponisten kennen. Ein guter Einstieg ist, auf den Puls der Musik zu achten: Was wiederholt sich, was verändert sich, und wann überrascht dich der Rhythmus?
Wann beginnt der Abend und wie lange dauert er?
Einlass ist ab 18:00 Uhr, Konzertbeginn um 19:00 Uhr. Für das Konzert plane ungefähr zwei Stunden inklusive Pause ein. Vorher bleibt Zeit, im Johannissaal anzukommen und auf Wunsch ein Getränk zu genießen. Getränke sind separat erhältlich.
Wie zeige ich mein Ticket am Einlass vor?
Bei digitaler Zustellung zeigst du dein Ticket auf dem Smartphone oder ausgedruckt. Bei „Exklusiv per Post“ bringst du dein gedrucktes Ticket mit; einen digitalen Download gibt es bei dieser Versandart nicht. Für eine ermäßigte Karte bring bitte den entsprechenden Nachweis mit.

Dein Konzertabend: Groove

Sei dabei.

23. Oktober 2026 · 19:00 Uhr

„Mir gefällt das sehr abwechslungsreiche Programm sehr gut, die Konzerte haben immer eine persönliche Note und sind sehr kurzweilig und unterhaltsam.“

Aus unserer Besucherumfrage · September 2026

Freie Platzwahl im Johannissaal. Einlass ab 18:00 Uhr – du kannst dir dann bereits ein Getränk holen. Beim Catering ist nur Barzahlung möglich.

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